Kategorie: Kirche

Mystagogische Kirchenführung

Die mystagogische Kirchenführung wurde von Dr. Werner Kleine, Pastoralreferent der Katholischen Citykirche Wuppertal, entwickelt. Das Konzept sieht die Verschmelzung zwischen Kirchenraum und Liturgie, zwischen Sichtbarem und Erlebbarem, vor. Eine Kirchenführung dieser Art beschränkt sich nicht nur auf den örtlichen und geschichtlichen Rahmen, sondern wird immer ergänzt durch „das Vollziehen einzelner Riten, wie Weihwasser-, Weihrauch- und Lichtritus, aber auch das Schmecken von Manna. … Die mystagogische Kirchenführung wird auf diese Weise zu einem Gottesdienst eigener Art.“ Die mystagogische Kirchenführung kann nicht nur vor Ort, in Wuppertal, sondern auch online auf der Webseite, auf dem Youtube-Kanal und auf der gleichnamigen DVD in Anspruch genommen werden. Die Katholische Citykirche Wuppertal zeichnet sich auch sonst durch eine offene und lebendige Präsenz im Internet aus: auf dem dazugehörenden Blog kath 2:30 werden regelmäßig lesenswerte Beiträge zu aktuellen Themen veröffentlicht (s. hier ein Beispiel mit einem Comic zur Einstellung des neuen Papstes) und auf dem YouTube-Kanal können selbstgedrehte Clips angeschaut werden (s. hier eine gelungene Darstellung der Aufgabe der Messdiener).

Bistum Hildesheim

Die Internetkirche St. Bonifatius in funcity wird u.a. von der Internetseelsorge des Bistums Hildesheim getragen. Über das rege Glaubensleben im Bistum wird auf der entsprechenden Webseite ausführlich informiert. Lesenswert sind auch die Online-Beiträge der KirchenZeitung.

Internetkirche St. Bonifatius in funcity

Die Internetkirche St. Bonifatius in funcity feiert heute ihren 15. Geburtstag. Seit 1998 hat sich die Kirche als hilfreicher Ort der (leicht erreichbaren und anonymen) Internetseelsorge in der Onlinestadt funcity etabliert. Die virtuellen Räume der Kirche und des Klosters können jederzeit begangen und benutzt werden. Sie bieten Rückzugsräume zum Innehalten, dienen als Informationsquelle für religiöses Wissen und zeigen Möglichkeiten der Kontaktaufnahme für seelsorgliche Gespräche auf (z. B. im Chat). Das Online-Pfarrleben ist dem realen sehr ähnlich, es wird ein Gemeindebrief herausgegeben sowie Angebote im Kirchenjahr (Adventskalender, Osterwege) zur Verfügung gestellt. Trotz der schon etwas „verstaubten” Erscheinung ein spannendes Projekt!

Katholischer Fonds

Der Katholische Fonds wurde 1997 von der Deutschen Bischofskonferenz ins Leben gerufen um „weltkirchliche und ent­wicklungsbezogene Initiativen bei der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Inland, und das auf pfarrlicher Ebene und darüber hinaus“ zu unterstützen. Seit 1997 stellen fünf große katholische Hilfswerke (Adveniat, Caritas International, Misereor, missio und Renovabis) gemeinsam jährlich 500.000 Euro dafür zur Verfügung. Über die Vergabe der Zuschussgelder bestimmt das Kuratorium des Katholischen Fonds. Hier wird erläutert, wer einen Antrag stellen kann und welche Projekte gefördert werden.

Kloster St. Marienthal

Das Kloster St. Marienthal in der Oberlausitz ist „das älteste Frauenkloster des Zisterzienserordens in Deutschland, das seit seiner Gründung 1234 bis heute ununterbrochen besteht.“ Die letzten Jahre waren recht turbulent, durch das große Hochwasser vom 7. und 8. August 2010 wurde die Klosteranlage schwer beschädigt. Inzwischen sind die Renovierungsarbeiten mit Hilfe zahlreicher Spenden sehr weit fortgeschritten und der Betrieb läuft in geregelten Bahnen. Die aktuellen Termine und Veranstaltungen werden hier aufgelistet. Die Klostergemeinschaft bietet verschiedene spirituelle und besinnliche Kurse und Aktivitäten an. Im Klostermarkt können Waren aus der eigenen Bäckerei direkt erworben werden, weitere Produkte und Arbeiten können bestellt werden.

Männerseelsorge

Die Mehrheit der Kirchgänger und -engagierten sind bekanntlich Frauen. Nicht nur gerade deswegen ist erwähnenswert, dass die großen christlichen Kirchen sehr wohl bedacht sind, sich mit spezifischen Formen der Männerarbeit und Männerseelsorge auseinander zu setzen. Auf dieser Webseite stellen die Kirchliche Arbeitsstelle für Männerseelsorge und Männerarbeit in den deutschen Diözesen (AfM) und die Gemeinschaft der Katholischen Männer Deutschlands (GKMD) ihre Aufgaben vor und bringen Beispiele für an Männer gerichtete Projekte und Impulse in verschiedenen Bereichen der Kirchenarbeit. Selbstverständlich werden Kontaktmöglichkeiten der entsprechenden Diözesanstellen angezeigt (z. B. zur Männerseelsorge München). Zweimal im Jahr wird die Zeitschrift Mann in der Kirche herausgegeben. Diese kann kostenlos abonniert oder als PDF-Datei gelesen und heruntergeladen werden. Über die Evangelische Männerarbeit kann man(n) hier mehr erfahren. Nachtrag vom 1.04.2013: Wettbewerb „jungenwelten“ gestartet – Initiative von Jugend- und Männerpastoral in Deutschland: http://www.dbk.de/nc/presse/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2296

Papst Franziskus

Die berühmten Worte „Habemus papam” wurden früher als erwartet ausgesprochen. Und noch weniger erwartet wurde der Mann, dessen Namen verkündet wurde und der anschließend den Balkon betrat. Es war nicht einer der in den Medien oder in Kirchenkreisen hochgehandelten Kardinäle, sondern einer, der angeblich schon bei der letzten Papstwahl im Jahr 2005 seine Chance hatte. Damals lehnte er nach den ersten Wahlgängen in aller Bescheidenheit ab. Genau diese Eigenschaft legte er heute erneut an den Tag, er erschien schlicht in weißer Soutane gekleidet und bat zunächst um das stille Gebet der versammelten Gläubigen auf dem Platz vor dem Petersdom für ihn. Der argentinische „Kardinal der Armen” Jorge Bergoglio ist als 266. Oberhaupt der katholischen Kirche seit dem Heiligen Petrus gewählt worden. Erst einmal seit über 1200 Jahren ein Nichteuropäer, der den Titel „Pontifex Maximus“ trägt. Er ist der erste Hl. Vater aus Lateinamerika, der dieses Amt bekleidet. Er ist der erste Jesuit, dem diese Verantwortung übertragen wurde. Hervorheben kann man in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass er sich dabei nach dem Gründer einer anderen Ordensgemeinschaft benannt hat. Als erster Papst Franziskus (die Zahl I. wird nicht obligatorisch beigefügt, da es noch keinen Papst Franziskus II. zu verzeichnen gibt) kann er im Sinne des Namensgebers agieren. Zumindest wird dies ab diesem Tag von ihm erwartet. Ob sich diese Erwartungen erfüllen werden, bleibt offen. Zu hoffen wäre es!

Papstwahl 2013

Der Termin zum Konklave steht fest: Dienstag, der 12.03.2013. Zur bevorstehenden Papstwahl zähle ich nun viele thematische Links auf, die dem Einen oder Anderen eine Hilfe sein können: In der Reihe „Katholisch für Anfänger” wurde ein Video mit einfachen Erklärungen zur Durchführung eines Konklaves (alternativ hier auf YouTube) veröffentlicht. Ein weiteres deutschsprachiges Video über das Konklave hat der Sankt Michaelsbund aus München herausgegeben. (via Münchner Kirchenradio) Das englischsprachige Video How to become a Pope erläutert sehr anschaulich die Voraussetzungen und die Schritte bis zum höchsten Kirchenamt. Hier ist der vollstängide Text zu lesen, auch nur in englischer Sprache. Ebenso in englischer Sprache ist diese kurze Animation zur Papstwahl. Eine vollständige Liste der wahlberechtigten Kardinäle mit weiterführenden englischsprachigen Informationen ist hier zu finden. Für die Zeit bis zur Wahl eines neuen Papstes gilt eine leicht veränderte Liturgieform, s. diese Hinweise. Die folgenden Texterklärungen über die Papstwahl und das Konklave sind sehr informativ. Obwohl seit der letzten Papstwahl 2005 in meiner Lesezeichen-Liste gespeichert, sind die Informationen im Papstmodul auf zdf.de immer noch hilfreich. Über das aktuelle Geschehen kann man sich entweder über das aktuelle Konklave-Dossier auf tagesschau.de oder auf der offiziellen Webseite der katholischen Kirche katholisch.de informieren. Interessante thematische Zusammenfassungen bieten auch das Domradio und das Münchner Kirchenradio. Die neuen Medien spielen selbstverständlich eine große Rolle, die Papstwahl 2013 findet auch auf Facebook und auch auf Blogs statt: lesenswert ist z. B. dieses Blog mit Eindrücken zur papstlosen Zeit. Die katholische Jugendbewegung Jugend2000 hat eine Webseite zur Adoption von Kardinälen initiiert: AdoptACardinal.org. Nach einer schnellen Anmeldung mit Name und E-Mail-Adresse bekommt man per Zufallsgenerator einen Kardinal zu gewiesen, den man bis zur Ernennung eines neuen Papstes im Gebet begleitet. Die Aktion ist in mehreren Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Spanisch, Polnisch und Französisch. Der gesamten Geschichte des Vatikans, der Päpste und der Weltkirche widmet sich die Webseite VaticanHistory. Spanische Kinder haben sich in diesem Video die spannende Frage gestellt: „Wie wird unser nächster Papst sein?”. („Fröhliche Ratespiele“ via vaticarsten.de)