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Gott spricht im Kino

Nachdem sich im letzten Beitrag ein englischsprachiges Video mit Fragen zu Gott beschäftigte, möchte ich nun auf eine deutschsprachige Kampagne hinweisen. In den nächsten Wochen werden Kinobesucher (hoffentlich angenehm) überrascht werden, wenn vor einem Spielfilm neben den üblichen Werbeclips ein Spot für Gott laufen wird. Die Botschaft des Werbefilms („Ich liebe Dich. Gott“) wird hier mit passenden Bibelversen vertieft.
Die Idee geht auf die Werbeexpertin Eva Jung zurück. Diese setzt auch auf der von ihr initiierten Internetplattform Godnews.de kreative Impulse zu Glaubensthemen.

Gott und der Kaffeegenuss

In der Regel sind Werbeclips für Kaffee eher einfach gestrickt: eine Berühmtheit genießt auf der Couch ihre Tasse mit der Lieblingssorte. Doch es gibt auch Ausnahmen: Nicht die berühmte Person fehlt, sondern eine gehörige Portion Kreativität kam dazu. Außerdem ist ein Sondergast immer dabei (Kritiker würden meinen, dass Bestechung die höchste Stufe erreicht). (1, 2, 3)

Nachtrag:
Nespresso-Kaffee ist nicht aus FairTrade-Gründen so teuer, also stellte die Solidar Suisse für eine ihren Kampagnen einen neuen Werbespot ins Netz.

Johannes 3,16 verboten

Der Super Bowl ist vielen ein Begriff. Auch bekannt ist die Tatsache, dass die Werbepausen die teuersten überhaupt sind. Zuletzt gab es eine hitzige Debatte darüber, ob der zuständige Fernsehsender richtig gehandelt hatte, als er eine Werbung mit dem Bibelvers nach dem Evangelium nach Johannes 3,16 („Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“) nicht senden wollte. Damit sollte auf die Webseite LookUp316.com als Hoffnungsbotschaft verwiesen werden. Hier ist die nicht gesendete Werbung und hier sind die „erlaubten“ Werbeclips zu sehen. Sind letztere besser oder schlechter?

Und Gott schuf den Farmer

Der Super Bowl (das Endspiel der American Football-Meisterschaft) war auch in diesem Jahr ein Ereignis der Superlativen. Mehr als eine Milliarde Zuschauer und Internet-Nutzer (über Livestream) konnten nicht nur ein spannendes Spiel zwischen zwei namhaften Mannschaften, San Francisco 49ers und Baltimore Ravens (letztendlich die Gewinner), sondern auch eine Reihe von Konzerten mit berühmten Künstlern (Beyoncé und Alicia Keys) in der Pause zur Halbzeit verfolgen. Aber der Super Bowl hebt sich vor allem durch die eigens dafür produzierten Werbespots hervor, für die großzügige Budgets zur Verfügung stehen. Der Preis für die Ausstrahlung eines Werbevideos hat einen neuen Rekord erreicht: 3,8 Millionen Dollar für eine halbe Minute. Alle Videos können auf dem YouTube-Kanal AdBlitz angeschaut werden. Hier wurde auch ein Wettbewerb um den beliebtesten Werbespot ausgerufen und die Nummer Eins wurde einer mit religiösem bzw. biblischem Bezug, zumindest in den ersten Sätzen: „Am achten Tag schaute Gott über das Paradies und sagte: Ich brauche jemand, der darauf achtet. Und Gott schuf den Farmer.”