Schlagwort: Unterricht

Unterrichtsformen und Arbeitstechniken

Vom Frontalunterricht bis zum Stundenzirkel und vom Arbeitsunterricht bis zur Zukunftswerkstatt, so ziemlich alles Mögliche und Machbare an Unterrichtsformen und didaktischen Modellen wird hier aufgezählt und fachlich fundiert erläutert. Verantwortlich dafür ist Ass. Prof. Dr. Werner F. J. Stangl vom Institut für Pädagogik und Psychologie an der Johannes Kepler Universität Linz. Sein Wirken im Internet ist sehr vielfältig, von seiner Haupt-Webseite aus verweist er auf viele andere interessante Bereiche, z. B. auf die Arbeitsblätter in Psychologie (hier ein Test zur Ermittlung der besten Lerntechnik), Lerntipps für Schüler, Studenten und Eltern, wissenschaftliche Texte zur Pädagogik und Psychologie sowie private Reisenotizen.

myBoard.de

Zum Unterricht mit Whiteboard kann ich persönlich nicht viel sagen, da ich dies noch nicht selbst testen konnte. Für diejenigen, die aber diese Möglichkeit hatten und sich für weitere Nutzungshinweise interessieren, könnte myBoard.de, „das Portal für interaktive Whiteboards und Medien”, eine gute Hilfe sein. Denn „myBoard bietet Ihnen individuelle Beratung, Schulungen und Trainings. Sie erhalten stets aktuelle Informationen, Hintergrundwissen, hilfreiche Tipps und nützliche Links. myBoard bietet boardunabhängige Materialien und Cloud-Software für alle interaktiven Whiteboards und interaktiven Medien und zeigt Ihnen, wie Sie diese gewinnbringend einsetzen.“ Angesichts der guten Erfahrungen die ich zumindest mit sogenannten „Mediencontainern” gemacht habe, teile ich diese Ausführungen von Herrn Larbig.

Amazon Lehrer-Center

Im Amazon Lehrer-Center finden Lehrer „alles rund um Schule, Unterricht und Pädagogik“. Über die Menüführung in der linken Seitenspalte kann man die gewünschten Bücher aus bestimmten Themenreihen sehr genau differenzieren. Bei meinem ersten Besuch im Amazon Lehrer-Center wurden mir automatisch zwei Bücher mit religiöser Thematik von Rainer Oberthür empfohlen: Die Symbol-Kartei: 88 Symbol- und Erzählbilder für Religionsunterricht und Gruppenarbeit Das Buch der Symbole

Links für die Medienpraxis II

Angesichts der schnellen Entwicklung der neuen (mobilen) Medien ist nicht verwunderlich, wenn sich auch die Angebote zu deren sinnvollen Nutzung mehren. Im Folgenden eine neue Liste mit Links dazu (s. Teil 1): Der Erfurter Netcode ist eine Initiative der Landesmedienanstalten, der evangelischen und katholischen Kirche, der Karl-Kübel-Stiftung für Kind und Familie zur Förderung der Qualität von Kindermedien im Internet. Durch einen Qualitätssiegel wird den Eltern eine Orientierungshilfe für interessante, sichere und kindgerechte Internetseiten zur Verfügung gestellt. Ein Netz für Kinder bezeichnet sich als Initiative der Politik und der Wirtschaft und verfolgt ähnliche Ziele wie der Erfurter Netcode: „einen attraktiven und sicheren Surfraum für Kinder von 8 bis 12 Jahren zu schaffen, in dem die Kinder nicht nur einzelne gute Angebote vorfinden, sondern einen großen Surfraum, in dem sie die Struktur des Internets begreifen und dadurch surfen lernen können. Was gibt es für sie im Internet? Wie finden sie die Seiten, die sie interessieren? Wie müssen sie surfen, um schnell auf die wichtigen Seiten zu gelangen?“ Dazu gehört z. B. die Kindersuchmaschine FragFinn.de. Das Fachportal Medienerziehung richtet sich an ErzieherInnen und vermittelt diesen Bausteine zu Basiswissen, zu Medienarbeit mit Kindern sowie zur Medienpädagogischen Elternarbeit. Ein ähnliches Projekt zur TV-Prgrammberatung für Eltern, FLIMMO, hatte ich schon hier erwähnt. Die Stiftung Medienpädagogik Bayern ist eine gemeinnützige Stiftung, die ein Referentennetzwerk für Medienpädagogik aufgebaut hat. Über diese können Bildungseinrichtungen aus Bayern speziell ausgebildete Expertinnen und Experten zu kostenlosen Informations- und Beratungsveranstaltungen (wie z. B. Elternabende an Schulen) buchen. Ein gefördertes Projekt ist der Medienführerschein Bayern, der hier schon erwähnt wurde. Mit dem Jugenschutz-Center stellt sich Google den Fragen und Sorgen der Eltern, die mehr darüber wissen wollen, wie sie ihre Kinder vor den Gefahren des Internet schützen können. Besonders wertvoll sind die Tipps und Ratschläge zur angemessen Nutzung der eigenen angebotenen Produkte (z. B. YouTube, GMail). Hier kann man ein Vorstellungsvideo mit Elternfragen und -meinungen ansehen. Zuletzt noch zwei Videos, die auf etwas extreme Weise auf die Risiken der Mediennutzung aufmerksam machen: Children see, children do (alternative auch hier) und Glued. Nachtrag vom 16.12.2014: „Das Siegel des Erfurter Netcode wird verliehen an …“ – Fünf Online-Angebote für Kinder mit dem begehrten Qualitätssiegel ausgezeichnet: http://www.internet-abc.de/eltern/erfurter-netcode-auszeichnung-2014.php

Schulfernsehen des BR

Das Schulfernsehen des BR (Bayerischer Rundfunk) stellt ein vielfältiges Materialangebot (Begleitinformationen, Fakten, didaktische Tipps, Arbeitsblätter) für alle Fächer und für alle Jahrgangsstufen kostenlos zur Verfügung. Aktuell werden viele interessante Beiträge zur ARD-Themenwoche 2012 Leben mit dem Tod ausgestrahlt, z. B. zum Umgang mit der Trauer. Mehr dazu ist im Bereich der Fachkombination Religion und Ethik.

Geschichte online mit Google

Das Google Cultural Institute  hat einen sehr gelungenen Internetauftritt, der uns durch die Weltgeschichte führt. Mit Hilfe einer schiebbaren Leiste können wir uns durch eine virtuelle Online-Ausstellung bewegen und besondere historische Ereignisse des 20. Jahrhunderts multimedial erforschen, wie z. B. Geschichten zu den zwei Weltkriegen, zum Holocaust und zur Apartheid. Ermöglicht wurde dies mit Unterstützung von 17 Kultur-Partnern, Museen und Stiftungen. Dieses Video gibt uns einige einfache Nutzungshinweise in englischer Sprache.

Digitale Schule Bayern

digitale-schule-bayern.de ist ein „Fächerportal mit frei verfügbaren Materialien von Lehrern für Lehrer, Schüler und Eltern”. Die große und breite Materialauswahl ist nach Fach, Jahrgangsstufe und dem Lehrplan für das Gymnasium sortiert. Wünschenswert wäre natürlich eine Erweiterung für andere Schularten.

Digitale Schulbücher

Verlage entdecken immer mehr die Vorteile der Onlinewelt. Einige davon (z. B. Schöningh Schulbuchverlag, vpm, Ernst Klett Verlag, Auer Verlag) haben sich zusammengetan und ein Online-Portal für Digitale Schulbücher aus dem Boden gestampft. Wohl etwas zu schnell, da die Erstnutzung zum 5. November hin verschoben wurde. Die digitalen Schulbücher sollen über Freischaltcodes in den Webshops der beteiligten Verlage zu erwerben sein. Leider fehlen noch die Preisangaben. Ein weiteres Internetprojekt von Fachverlagen wie AOL, Auer, Friedrich, Persen/Bergedorfer und Raabe ist meinUnterricht.de. Dieses steckt auch noch in der sogenannten Beta-Phase, Erprobungsphase. Interessierte Lehrer können sich ein Konto eröffnen und von überall aus auf bewährtes Unterrichtsmaterial zugreifen. Die Basis-Mitgliedschaft wird aber auf Dauer nicht ausreichen und die Preise für eine Premium-Mitgliedschaft sind zurzeit recht hoch berechnet.