Schlagwort: Umwelt

Global Forest Watch

Global Forest Watch ist eine interaktive Online-Karte, die die Ausdehnung der Wälder auf der ganzen Welt darstellen will. Auf Grund der Daten von Partnern aus verschiedenen Ländern kann die Verbreitung der von Wäldern bedeckten Erdzonen verfolgt werden. Die Nutzung ist einfach, die Anzeige basiert auf den bekannten Google-Maps. Die Daten einzelner Ländern werden öffentlich zur Verfügung gestellt, s. hier die Angaben zu Deutschland. Sehr ungewöhnlich wird sich der erste Besuch gestalten, man muss gleich beim Start den Nutzungsbedingungen zustimmen. Diese aktuelle Vorgehensweise darf man hinterfragen, damit verliert man sicher interessierte NutzerInnen.

50 Jahre WWF Deutschland

WWF (World Wide Fund for Nature) ist eine der bekanntesten Naturschutzorganisationen der Welt. Sie erlangte große Bekanntheit durch ihren weltweiten Einsatz für den Schutz lebensbedrohter Tierarten. Seit 50 Jahren ist WWF auch in Deutschland präsent. Nicht nur aus diesem Anlass wird ein besonderes Augenmerk auf das Kinder- und Jugendprogramm gelegt. Jugendliche zwischen 14 und 25 können sich in der Jugend-Umweltcommunity aktiv beteiligen. Interessierte Lehrer finden nützliches Material im eigens eingerichteten WWF-Lehrerservice.

FairPhone

Neue Smartphones stehen oft ganz oben auf der Liste der (Oster)wünsche von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Vielleicht wäre angeraten noch einige Zeit mit der Anschaffung zu warten, denn in den Startlöchern steckt ein sogenanntes FairPhone. In den Niederlanden wird gerade ein mobiles Gerät entwickelt, das auf möglichst gerechte Herkunft der Rohstoffe (nicht aus Bürgerkriegsgebieten) und faire Arbeitsbedingungen (keine Kinderarbeit) setzt. Trotzdem soll es auch schön aussehen und vor allem bezahlbar sein, um eine breite Kaufschicht anzusprechen. Kein leichtes Unterfangen für ein junges kleines Unternehmen, aber eine tolle Idee, die weiterverfolgt werden muss. Warum schließen sich die großen Branchenunternehmen nicht da an?

Zu gut für die Tonne – Lieber Verschenken als Verschwenden

Mit der Aufklärungskampagne Zu gut für die Tonne hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der Verschwendung von Lebensmitteln den Kampf angesagt. Aus diesem Videoclip erfahren wir, dass in Deutschland 82 kg Lebensmittel pro Kopf und Jahr in der Mülltonne landen. Muss das sein? Kann man dagegen was unternehmen? Ja, so einiges, wie z. B. eine gezielte Einkaufsplanung, eine geeignete Lagerung und/oder die sinnvolle Verwertung von Resten. Für Letzteres gibt es hier einige interessante „Rezepte für beste Reste”. Die Rezepte können jederzeit und überall mit Hilfe einer Android-App und einer iOS-App eingesehen werden. Eine weitere Initiative gegen die Lebensmittelverschwendung geht auf den Film Taste the Waste zurück. foodsharing „soll eine Internet-Plattform werden, die Privatpersonen, Händlern und Produzenten die Möglichkeit gibt, überschüssige Lebensmittel kostenlos anzubieten oder abzuholen. Über www.foodsharing.de kann man sich auch zum gemeinsamen Kochen verabreden um überschüssige Lebensmittel mit Anderen zu teilen, statt sie wegzuwerfen.“ (s. Video)

Recht auf Wasser

Right2Water ist eine europäische Bürgerinitiative, die von der Europäischen Union verbindliche Ziele und Regelungen zur Durchsetzung einer garantierten Wasserversorgung in allen Mitgliedsstaaten sowie darüber hinaus in allen Teilen der Welt fordert. Das Motto der Kampagne lautet „Wasser ist ein Menschenrecht”. Die Unterschriftensammlung läuft seit April 2012 und endet April 2013. Mitmachen kann jeder EU-Bürger über 18 Jahre. Jede Stimme zählt, denn man sollte nicht immer alles nur einigen engagierten Menschen überlassen. Auch wenn diese sehr viel bewirken können, wie uns das Brunnenbauprojekt zeigt. Seit 2008 unterstützte Josef Fink und der in Pischelsdorf in der Steiermark ansässige gemeinnützige Verein „Quellen und Hilfsprojekte – Verein zur Förderung von Brunnen und Hilfsprojekten in aller Welt“ den Bau von 180 Brunnen in Brasilien und vier in Bolivien.

Der Mount Everest im Detail & Die Erde bei Dunkelheit aus dem Weltall

„Der Mount Everest ist mit 8848 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg der Erde.“ (s. Wikipedia). Ich wage mal zu behaupten, dass diese Info sicher zum Allgemeinwissen eines jeden Menschen gehört. Aber nicht jeder kann von sich behaupten, dass er ihn mal genauer angesehen oder gar bezwungen hat. Umso beeindruckender ist diese Panorama-Aufnahme, die uns in einer Auflösung von 2 Milliarden Pixel die karge Schönheit der Berglandschaft zeigt. Das Foto ist Teil des Forschungsprojekt Glacierworks, das auf das rapide Schmelzen der Himalaya-Gletscher aufmerksam macht. (via Caschys Blog) Bilder und Videos von und aus dem Weltall sind immer wunderbar anzusehen, kann man doch dabei leicht ein Gefühl der Überwindung von Raum und Zeit bekommen. Anfang Dezember 2012 lud die NASA (die zivile US-Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt) einen Videoclip mit dem Titel Earth at Night auf YouTube hoch. Unter der passenden Kurzbeschreibung „In daylight our big blue marble is all land, oceans and clouds. But the night – is electric” werden darin spannende Nachtaufnahmen der Erde aus dem Weltall zusammengefasst. Auf der dazugehörigen Webseite können noch mehr Bilder und Videos in bester Qualität heruntergeladen werden. Nachtrag vom 1.04.2013: Weitere Eindrücke aus dem Himalaya-Gebirge: http://maps.google.com/help/maps/streetview/gallery/the-worlds-highest-peaks/ Nachtrag vom 30.05.2013: Microsoft macht aus GlacierWorks „Everest: Rivers of Ice“: http://stadt-bremerhaven.de/microsoft-and-glacierworks-visualisieren-den-mount-everest/ Climbing Mount Everest – Fotosammlung anlässlich des 60. Jahrestages der Erstbesteigung des Mount Everest: http://www.boston.com/bigpicture/2013/05/climbing_mount_everest.html