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Aus der Mediathek herunterladen

Die öffentlich-rechtlichen Sender bemühen sich um qualitativ hochwertige Fernsehformate, die auch nach der Erstausstrahlung einige Zeit in den Mediatheken online verfügbar sind. Manchmal ist es aber hilfreich, bestimmte Sendungen aus dem Online-Bereich wieder zurück auf den Fernsehbildschirm zu bringen. Dazu gibt es eine sehr gute Empfehlung und Anleitung hier zu lesen.

BibleMap

BibleMap ist eine Online-Anwendung, die uns ermöglicht, die Welt der Bibel geographisch zu erkunden. Nach der Eingabe einer Bibelstelle werden die darin vorkommenden Orte auf der Landkarte markiert und erläutert. Dazu muss man allerdings der englischen Sprache mächtig sein, leider ist zurzeit keine deutsche Version verfügbar. Erwähnenswert sei noch, dass im Gegensatz zu modernen Landkarten auch längst verschwundene Orte angezeigt werden, wie z. B. Sodom und Gomorrha oder Ninive. Die Online-Karte beschränkt sich eben nicht nur auf das Land Israel allein, alle umliegenden Ländern spielen in der Bibelgeschichte eine Rolle. Der Betreiber der Seite erklärt, dass er seine Informationen und Fotos teilweise zwei weiteren Bibelportalen verdankt, BibleMapper (hier kann man ein Programm zum Erstellen von biblischen Landkarten herunterladen) und BiblePlaces (bietet Fotos und Texte zu biblischen Orte an, auch in gedruckter Form).

Windows Live Movie Maker

Auf den meisten Rechnern läuft das Betriebssystem Windows. Die neuesten Versionen bringen (ungefragt) auch das Programmbündel Windows Live mit sich. Interessant und nützlich fand ich zuletzt den Movie Maker. Dieser ermöglicht, recht einfach und selbsterklärend kurze Videosequenzen zu schneiden und neu zusammenzusetzen. Nach Bedarf können u. a. auch schöne Übergangseffekte gesetzt werden oder Audiokommentare hinzugefügt werden. Also ein Programm aus der Kategorie, das nicht unbedingt gleich ausgemistet werden sollte.

VLC Mediaplayer

Ich habe es schon in diesem Beitrag anklingen lassen, zum Abspielen von Videos (nicht nur) auf dem eigenen Computer ist der VLC Player meine absolut erste Wahl. Dieser wird beworben als „ein freier und quelloffener Multimediaplayer sowie ein Framework für verschiedene Betriebssysteme, das die meisten Multimediadateien, sowie DVDs, Audio-CDs, VCD und verschiedene Streamingprotokolle abspielt.“ Auf jeden Fall erkennt und wiedergibt er deutlich mehr Videoformate als der meistens vorinstallierte Windows Player, darum sollte sich die Mühe lohnen, ihn zu installieren. Die Liste der Gesamtfunktionen kann hier eingesehen werden. Auf PortableApps.com wird auch eine tragbare Version für den USB-Stick angeboten. Damit kann man sich für Fälle absichern, in denen auf dem benutzten Rechner (sei in der Schule oder im Pfarrheim) die notwendigen Codecs nicht verfügbar sind.

Leichte Suche (nicht nur) auf dem eigenen Computer

Es kann ja durchaus mal passieren, dass man nicht mehr weiß, in welchem Ordner auf dem Computer eine bestimmte Datei gespeichert und hinterlegt wurde. Das Durchforsten aller in Frage kommenden Ordner kann auch viel Zeit in Anspruch nehmen. Einfacher ist es, wenn man die passende Software kennt, die eine leichtere und schnellere Suche auf dem Rechner ermöglicht. Die Vielfalt ist hier recht groß, im Folgenden eine Aufzählung der selbst getesteten und bis zu diesem Zeitpunkt zumindest auch kostenlosen Programme:

  • Everything benutze ich schon seit langer Zeit und ist noch immer mein Favorit. Es ist portabel (d. h. es bedarf keiner Installation) und recht schnell einsatzfähig. Beim ersten Start stellt es eine Datenbank her, bei den nächsten Male läuft es allerdings sehr flott. Ein Minuspunkt ergibt sich nur dadurch, dass damit keine Suche in den Dateien selbst möglich ist.
  • Quick Search muss zwar fest installiert werden, bietet aber dafür einige Optionen mehr als  Everything, u.a. können die Ergebnisse in verschiedenen Kategorien wie z. B. Ordner, Dokumente, Bilder, Videos, Audiodateien angezeigt werden.
  • SearchMyFiles ist vergleichbar mit Instant File Searcher, zusätzlich bietet es die Optionen, nach Dateien zu suchen, die doppelt vorhanden sind.
  • Locate32 richtet sich eher an erfahrene Anwender. Die angebotenen Optionen sind sehr vielfältig. Hervorzuheben wäre die Suchfunktion innerhalb von z. B. Dateien mit den Endungen .txt, .php, .html.

Video to Video Converter

Oft lädt man eine Videodatei aus dem Internet herunter und kann es auf dem eigenen Rechner nicht abspielen. Nun hat man zwei Möglichkeiten: entweder zu einem neuen Abspielprogramm (hierfür empfehle ich den VLC Player) greifen oder das Video in ein anderes Format konvertieren. Für Letzteres kann Video to Video Converter sorgen. Die Liste der akzeptierten Formate ist hier einzusehen, die Liste der ausgegebenen Formate wird hier angezeigt. Das Programm ist kostenlos, intuitiv in der Bedienung und kann portabel (d. h. ohne Installation und auf USB-Stick übertragbar) benutzt werden. Dabei muss die heruntergeladene Exe-Datei in einen leeren Ordner verschoben und dort extrahiert werden. Mit einem Klick auf vv.exe kann man das Programm nun überall starten.
Nicht portabel, aber genauso effektiv und benutzerfreundlich ist der Freemake Video Converter.

Kindersoftwarepreise 2012

Heute wurde im Rahmen der Frankfurter Buchmesse der Deutsche Kindersoftwarepreis Tommi 2012 verliehen. Der Family Media Verlag aus Freiburg und das Büro für Kindermedien Feibel.de aus Berlin stiften seit zehn Jahren den Preis für das beste Computer- und Konsolenspiel für Kinder. Die Jury bestand nur aus 3500 Kindern zwischen sechs und dreizehn Jahren, die vom 10. September bis zum 4. Oktober in 20 Bibliotheken deutschlandweit zehn Spiele für PC und Konsole testen durften. Zu den bisherigen Kategorien „Konsolenspiele“, „Computerspiele“ und „Sonderpreis Kindergarten und Vorschule“ kam die Kategorie „App für Smartphones/Tablets“ neu hinzu. Ausgezeichnet wurden u. a. „Super Mario 3D Land“, „Lost Souls – Enchanted Paintings“, „Sesamstraße: Es war einmal ein Monster …“ und das App „Pushy“.
Eine weitere Auszeichnung für die besten Software- und Online-Angebote für Kinder ist die GIGA-Maus, die von der Zeitschrift ELTERN family bereits seit 1998 verliehen wird. Die diesjährigen Preisträger wurden schon zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse am 10. Oktober in den vier Kategorien „Kinder 4 bis 6 Jahre“, „Kinder 6 bis 10 Jahre“, „Kinder ab 10 Jahre“, „Familie“ sowie die beiden Sonderpreise „Bestes Spiel des Jahres“ und der „Kinderpreis“ ausgezeichnet. Die mit Medienleuten besetzte Jury entschied sich u. a. für einige interessante interaktive E-Books-Apps wie „Der kleine Pirat“ vom Verlag Friedrich Oetinger, die „WAS IST WAS-REIHE“ im Tessloff Verlag/Bookwire) sowie Spiele wie „Eugens Welt“ von der outermedia GmbH, „Skylanders: Spyro’s Adventure“ von Activision Blizzard GmbH Deutschland.

Volksbibel 2000

Die Volksbibel 2000 „ ist eine kleine ‚Bibel-Bibliothek‘ die man nicht kaufen, nur geschenkt bekommen kann, die nicht verkauft aber kostenlos weitergegeben werden darf – ‚…umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben‘ – (Mt 10,8).“ Sie wird als Programm für die drei gängigen Betriebssysteme Windows, Mac OS und Linux zur Verfügung gestellt. Nach der Installation kann man zugreifen auf Versionen der freien Bibeln wie z. B. die Lutherbibel (1902), die Vulgata und die Nova Vulgata, die Septuaginta (LXX), sowie auf griechische und hebräischen Texte des AT und des NT. Außerdem wird noch ein griechisch-deutsches Wörterbuch unterstützt und zahlreiche Kommentare zu alttestamentlichen Schriften (Psalmen, Propheten u. a.). Die Jahreszahl 2000 im Namen täuscht, es wurden immer wieder neuere Versionen herausgegeben, s. Download-Menü.