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Domradio.de

Ich hatte es ja schon länger vor, aber nun bin ich sozusagen in Zugzwang geraten, das Angebot von Domradio.de vorzustellen. Warum?
Vor einiger Zeit bekam ich eine E-Mail von Stefan Lesting vom Domradio.de. Erfreulicherweise erkundete er sich nach meiner Anschrift um mir ein Päckchen zu schicken. Gerne habe ich das Angebot angenommen und nach ein paar Tagen erhielt ich ein Bischofs-Quartett (dabei wird auch die Möglichkeit gegeben, die Spielkarten herunterzuladen und selber auszudrucken) und weiteres Werbematerial (Programmprospekte, Sticker, Kullis und Kerzen). Ersteres habe ich behalten für den thematisch passenden Unterrichtseinsatz (4. Klasse GS und 5.-6. Klasse HS/MS) und letzteres habe ich weiter gegeben (besonders über die Kerzen mit dem Domaufdruck haben sich meine SchülerInnen gefreut).
Getreu seinem Motto „der gute Draht nach oben“ bemüht sich das domradio (der erste kirchliche Sender in offizieller Trägerschaft eines Bistums, in diesem Falle das Erzbistum Köln) um spannende Bericherstattung zu christlichen, ethischen und sozialen Themen. Ohne Werbeunterbrechungen werden Nachrichten aus Kirche und Welt, Kultur und Musik über Radio und online im Live-Streaming gesendet. Diese können sogar auf der eigenen Webseite übernommen werden, s. die Apps-Seite (mit einigen Codes daraus werde ich das auch auf dieser Seite mal testen).

Christ in der Gegenwart

Christ in der Gegenwart: wöchentliche Zeitschrift, die „den Dialog über ein modernes Christsein in einer modernen Welt“ fördert.

„Die Zeitschrift will der geistigen Selbstisolierung von Christen und Kirche entgegenwirken. Dabei ist die Wochenzeitschrift allen Reformkräften verbunden, die für Gewissenserforschung, Wahrhaftigkeit, Freimütigkeit und Glaubenserneuerung eintreten. Meditation, Liturgie und Gesellschaftspolitik spielen eine wichtige Rolle.“

Sehr ansprechend sind die Artikel-Angebote (zur Zeit Fastenmeditationen von Sebastian Painadath) und der aktuelle Artikel („Jugendarbeit in der Kirche – für wen?“ von Stephan U. Neumann, der aufzählt, das nur ein Viertel der katholischen Jugendlichen für kirchliche Jugendarbeit überhaupt noch ansprechbar sei, ausgehend von den Ergebnissen der „Sinus-Milieustudie U27″).

YouTube-Kanal des Vatikans

Der Papst auf YouTube, bis jetzt nur in Clips, die von Besuchern der General-Audienzen in schlechter Qualität ins Netz gestellt wurden. Nun hat sich dies geändert. Der Vatikan bekommt einen eigenen YouTube-Video-Kanal, zu lesen hier und da. An sich eine tolle Idee, man erreicht damit in einer modernen Weise eine neue Publikumsschicht, man kommt in den Google-Suchanfragen schneller zu den eigentlichen Statements des Papstes. Aber zwei Aussetzer wären noch zu korrigieren. Erstens: Wie sonst nur bei den großen Musikhäusern darf man die Clips nicht in seine eigenen Webseiten einbinden (so was nennt man embeded und ist zur Zeit von diesem Kanal aus nicht erlaubt, darum auch in diesem Beitrag keine Papst-Ansprache). Zweitens: Die Kommentarfunktion fehlt, wofür fürchtet sich der Vatikan? Wenn man sich schon die Arbeit macht, möchte man doch auch die Meinung anderer dazu hören, oder nicht?