Schlagwort: Nachrichten

Nachrichtenatlas der tagesschau

Der Nachrichtenatlas „zeigt die weltweite Verteilung der Beiträge auf tagesschau.de im Überblick. Die Meldungen und Berichte werden auf einer großen interaktiven Weltkarte dargestellt, die Sie beliebig verschieben oder heranzoomen können.“ Sehr informativ! (Hier eine Bildergalerie dazu)

Zenit – Die Welt von Rom aus gesehen

Zenit.org ist ein gemeinnütziger Nachrichtendienst in sieben Sprachen (Deutsch hier), der die Botschaft der katholischen Kirche und deren Soziallehre über das Internet verbreiten will. Eigentümer und Träger ist eine gemeinnützige Einrichtung des US-Staates New York. Unterstützt wird er von der katholischen Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi. Folgende Themen werden behandelt: „- Die Aktivitäten des Papstes: Apostolische Reisen, Dokumente, Begegnungen mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Religion, Gesellschaft und Kultur. Berichtet wird über das Wirken und vor allem über die Ansprachen des Heiligen Vaters. Seine Worte sind nicht nur für Katholiken, sondern auch für andere ein Ansporn zur Reflexion. – Interviews mit Männern und Frauen aus Kirche, Politik und Kultur zu aktuellen Themen. – Aktuelle Ereignisse in der ganzen Welt, insbesondere jene, die Fragen behandeln, die für die Christen und das Leben der katholischen Kirche von besonderer Bedeutung sind. – Die Tagesthemen des Heiligen Stuhls: diplomatischer Einsatz, humanitäres Engagement, kulturelle Veranstaltungen und Persönlichkeiten, die in diesem Bereich Verantwortung tragen. – Exklusive Analysen über Themen, die in der Öffentlichkeit diskutiert werden und von gesellschaftlicher, politischer und religiöser Relevanz sind. Besondere Beachtung schenken wir dem Schutz des Lebens und der Familie, der sozialen Gerechtigkeit, bioethischen Fragen wie der Euthanasie- und der Abtreibungsproblematik, der Achtung vor der Würde des Menschen und der Religionsfreiheit.“

Kath.net

Kath.net: Ein katholischer Nachrichtendienst, oft aktualisiert, bietet Verweise zu anderen ähnlichen Nachrichten. Übersichtlich, kompakt und auf den ersten Blick kompetent, nach den meisten Beiträgen zu beurteilen auch konservativ (wie immer der Begriff zu deuten sein mag). Auszug aus dem Impressum: „KATH.NET ist ein unabhängiges, katholisches, österreichisches Internetmagazin, dessen Aufgabe die Verbreitung von Nachrichten aus der katholischen Welt ist. Wir bringen aktuelle Berichte aus Österreich, Deutschland, Schweiz und der Weltkirche, Interviews, vatikanische Dokumente und lesenswerte Bücher.“

Christ und Welt

Christ & Welt ist eine Beilage der Wochenzeitung Die Zeit, die sich auf sechs Seiten mit Themen des Glaubens und des Geistes auseinandersetzt. Berichte aus allen Religionen und aus aller Welt werden teilweise kontrovers, aber fair diskutiert und debattiert.

idea.de – Das christliche Nachrichtenportal

idea.de „ist eine unabhängige Evangelische Nachrichtenagentur, die von einem Verein getragen wird und sich vor allem durch Abonnements und Anzeigen im Wochenmagazin ideaSpektrum sowie im Internet finanziert. idea steht der Evangelischen Allianz nahe – der ersten überkonfessionellen Bewegung, die 1846 in London ins Leben gerufen wurde. Die Allianz versteht sich als ein Bund engagierter, allein der Bibel verpflichteter Christen aus Landes- und Freikirchen, Gemeinschaften und freien Werken.“ Genau so bunt und vielfältig sind die behandelten Themen.

Mehr zum Papstrücktritt: Von Kardinal Schönborn

Stellungnahme Erzbischof Christoph Kardinal Schönborns am 11. Februar 2013 zum Rücktritt von Papst Benedikt XVI.: WIEN. Der Rücktritt Papst Benedikt XVI. ist ein welthistorisches Ereignis. Es ist ein Augenblick, an dem die ganze, über eine Milliarde Menschen zählende katholische Welt, den Atem anhält und zugleich im dankbaren Gebet mit dem 265. Nachfolger Petri verbunden ist. Und nicht nur wir Katholiken, auch viele andere Christen und Nichtchristen. Ich danke etwa dem Vorsitzenden des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, dem rumänisch-orthodoxen Bischofsvikar Nicolae Dura, der in einer ersten Stellungnahme die „zutiefst christliche Haltung“ des Papstes gewürdigt hat. Es ist ein Moment, in dem die Kirche ihren Blick sowohl in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft richtet und sich dabei in der Güte dessen geborgen weiß, der nach dem christlichen Glauben die Kirche leitet – Jesus Christus. Sei über 700 Jahren, seit Cölestin V. im Jahr 1294, ist es zum ersten Mal wieder der Fall, dass ein Papst zurücktritt. Der Schritt Benedikts XVI. ist zugleich demütig und groß. Er entspricht der Persönlichkeit dieses Menschen, der mit seiner Bescheidenheit und Gewissenhaftigkeit immer wieder beeindruckt hat. Über dem Pontifikat Benedikts, ja schon über seinem Wirken davor, könnte als Leitmotiv stehen: Sammlung, Besinnung auf das Wesentliche. Benedikt XVI. war schon als Theologe immer einer, der das Innerste des christlichen Glaubens erschließen wollte, der das Wesentliche von den bloßen Zeitumständen trennen wollte, und der in dieser Konzentration auf den Kern des Evangeliums völlig vorbehaltlos und ohne Scheu auf andere Konfessionen, Religionen und auch der modernen, säkularen Gesellschaft zugehen konnte. Er ist ein Brückenbauer im Bewusstsein, dass man weite Bögen nur auf festen Pfeilern bauen kann. Heute ist genau diese Auseinandersetzung um das Wesentliche in der katholischen Kirche in vielfältiger Weise präsent. In Europa etwa sucht die Kirche ein neues Verhältnis zur Gesellschaft. In vielen Ländern Asiens und Afrikas erlebt sie zugleich einen ungeheuren Aufbruch. Hier gilt es Weichen zu stellen, und Benedikt hat nun klar gemacht, dass dies Aufgabe für einen Papst im Vollbesitz seiner Kräfte sein muss. Benedikt XVI. ist ein großer Freund Österreichs, wie sich besonders bei seinem Besuch 2007 gezeigt hat. Das Motto dieser Pilgerreise, „Auf Christus schauen“ ist auch der bleibende Auftrag für die ganze Kirche. Noch bei einem Gespräch am vergangenen Donnerstag war er – wie immer – bestens informiert über die Situation in Österreich und voller Wohlwollen. Das bleibende Motto seines Pontifikats ist wohl der Titel seiner ersten Enzyklika „Deus Caritas Est“ – „Gott ist die Liebe“. Das ist Auftrag und Zukunft der Kirche. Benedikt XVI. kündigte gestern seinen Rücktritt auf Latein an. Hier ist der volle Text auf Deutsch: Liebe Mitbrüder! Ich habe euch zu diesem Konsistorium nicht nur wegen drei Heiligsprechungen zusammengerufen, sondern auch um euch eine Entscheidung von großer Wichtigkeit für das Leben der Kirche mitzuteilen. Nachdem ich wiederholt mein Gewissen vor Gott geprüft habe, bin ich zur Gewißheit gelangt, daß meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben. Ich bin mir sehr bewußt, daß dieser Dienst…