Schließen

Surfen und Chatten ohne Risiko

Im Folgenden einige Empfehlungen und Tipps zum Umgang mit dem Internet:

Surfen ohne Risiko ist ein Internetangebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das sich speziell an die kleinsten und jüngsten Internetbenutzer richtet. Sicherheit ist oberste Priorität. Alles was damit zusammenhängt im Web-Bereich wird kindgerecht, anschaulich und spielerisch dargestellt.
Das Internet dient nicht nur als Informationsquelle sondern wird vermehrt als Kommunikationsträger benutzt, sei es in Form von E-Mails, VoiP-Telefonie oder Chatrooms. Besonders letztere Möglichkeit birgt viele Gefahren in sich, trotz der vermeintlichen Anonymität im Netz. Dafür werden auf dem Portal Chatten ohne Risiko komplette Unterrichtseinheiten zum kostenlosen Download für Lehrer angeboten.

Eine weitere medienpädagogische Initiative wird vom Internet-ABC getragen. Dazu werden eine CD-ROM und Unterrichtsmaterialien sowie auch ein Lehrerhandbuch kostenlos zur Verfügung gestellt.
Der Medienfuehrerschein Bayern hat als Ziel „Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer Medienkompetenz zu stärken. Als Portfolio konzipiert bietet er Informationen und Materialien, die eine auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen zugeschnittene Auseinandersetzung mit relevanten Themen ermöglicht. Bereits bestehende medienpädagogische Angebote und Materialien werden dabei integriert. Die vermittelten Inhalte werden mit einer Urkunde dokumentiert. In seiner Ausgestaltung systematisiert der Medienführerschein Bayern die Vermittlung von Medienkompetenz.“ Materialien und Unterrichsteinheiten werden als PDF-Dateien kostenlos bereitgestellt.

Um den Kindern ein Zeitgefühl für die Dauer der Internetnutzung zu geben kann die Webseite e.ggtimer.com benutzt werden. Im Grunde handelt es sich um eine Online-Zeituhr mit dementsprechenden Funktionen.
Öfters empfängt man über E-Mail verschiedene Dateien, die einem vielleicht nicht geheuer sind. Virustotal.com schafft hier Abhilfe und lässt diese Dateien sicher werden.
Im Umgang mit dem Internet und den vielen angebotenen Diensten ist es notwendig, sichere Passwörter zu verwenden. Ihre aktuellen Passwörter können Sie über verschiedene Dienste testen lassen, wie z. B. HowSecureIsMyPassword.net, PasswordMeter.com, TestYourPassword.com, Strength Test.
Entgegen aller bösen Zungen bemüht sich Microsoft verstärkt um die Sicherheit seiner Internetdienste. Dazu mehr auf die Webseite der Aktion Schutzengel.
Zuletzt einige interessante Anmerkungen zum gesunden Sitzen vor dem Computer.

Initiative Eltern + Medien

Die Initiative Eltern + Medien ist ein Angebot der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). Sie „unterstützt Kindergärten und Kitas, Schulen und Familienzentren, aber auch Elternvereine und andere Initiativen bei der Planung und Organisation von Informationsveranstaltungen zu Fragen der Mediennutzung und stellt kostenlos Referent/innen zur Verfügung. … Mit der Durchführung der Initiative Eltern+Medien wurde das Grimme-Institut beauftragt.“ Vier Themen stehen derzeit zur Auswahl: Kindliche Mediennutzung, Internet und Handy, Computer- und Konsolenspiele, Spezialthema: Faszination Hören. Eine solche Initiative wäre bundesweit wünschenswert.

spielbar.de – Beurteilungen von Computerspielen

spielbar.de ist eine Plattform der Bundeszentrale für politische Bildung. Sie will die Pädagogen, Eltern und Spieler über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Computerspiele informieren. In den Spielbeurteilungen werden Spiele beschrieben und nach pädagogischem Potenzial beurteilt. Die Kategorie Handygames ist wegen der aktuellen rasanten Verbreitung dieser Form sehr empfehlenswert. Im Glossar werden viele Begriffe zu Computerspielen „kurz und knapp“ alphabetisch erklärt.

Nachtrag vom 14.02.2014: Hier kann die aktuelle spielbar-Broschüre mit vielen Informationen zu Computerspielen heruntergeladen werden.

ARD/ZDF-Onlinestudie 2013

Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF machten ihre neue Onlinestudie zur Internetnutzung publik. Die Ergebnisse überraschen eigentlich nicht:
– die mobile Nutzung hat deutlich zugenommen, Tablets und Smartphones werden häufiger benutzt;
– die Nutzungsdauer stieg auch, im Schnitt verbringen deutsche Internetnutzer 169 Minuten täglich im Netz;
– besonders beliebt sind Online-Videos und Streamingdienste, möglich durch die Verknüpfung von Fernsehen und Internet;
– die Generation der „Silver-Surfer” (ab 50 Jahren) trägt zu dieser Entwicklung erheblich bei.
Eine weitere aktuelle Studie zur Mediennutzung, die hier genannt wird, bestätigt zwar die oben genannten Angaben, hebt aber auch hervor, dass Facebook die wichtigste Informationsquelle für die junge Generation zwischen 14 und 29 Jahren ist. Daraus könnten sich einige interessante Fragen ergeben: Haben ARD/ZDF da etwas verschlafen? Was wird unter „Information” verstanden? Was ist Unterhaltung?

Juki.de

Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren können auf der Kinder-Video-Plattform Juki.de altersgerechte Videos anschauen oder gar hochladen. Der Initiator und Träger des Portals, das Deutsche Kinderhilfswerk, bekräftigt, dass eine medienpädagogisch geschulte Redaktion jeden einzelnen Beitrag vor der Veröffentlichung überprüft. Besonders interessant müsste für Kinder das Trickstudio sein. Damit können sie mit Hilfe von verschiedenen Effekten eigene Clips zusammenstellen.