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FairWertung & Fairnopoly

Der Dachverband FairWertung vereint ein „bundesweites Netzwerk aus gemeinnützigen und kirchennahen Organisationen, das sich für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit beim Sammeln und Verwerten von gebrauchter Kleidung engagiert. Der Verband informiert über Hintergründe und Zusammenhänge, aber auch über fragwürdige Praktiken. FairWertung klärt über den globalen Handel mit gebrauchter Kleidung auf und setzt sich für den Ausbau von Secondhand-Strukturen in Deutschland ein.“
Fairnopoly ist ein junges Startup-Unternehmen aus Berlin, das einen fairen und nachhaltigen Online-Marktplatz in naher Zukunft anbieten will. In diesem Video wird erklärt, wie das Ganze funktionieren soll. Ob sich die Idee gegen die großen und etablierten Online-Shops wie Amazon und Zalando durchsetzen kann ist zwar fraglich, aber wünschenswert.

eva

eva ist die Abkürzung der Evangelischen Gesellschaft aus Stuttgart. Getreu ihrem aktuellen Leitspruch „Im Dienst. Am Nächsten. Seit 1830” will sie mit „ihrer diakonischen Arbeit … den Ursachen von Notständen nachgehen und dazu beitragen, dass diese behoben werden.“ Dazu trägt sie mit etwa 90 Diensten und zahlreichen Tochtergesellschaften in unterschiedlichen sozialen Bereichen (z. B. mit einem Demenzzentrum für Senioren und einem Rehabilitationszentrum für psychisch kranke Menschen) bei. Auch Jugendliche werden mit Themen aus ihrer Lebenswelt gezielt angesprochen. Um auf aktuelle Missstände wie Spielsucht und Armut aufmerksam zu machen werden einige interessante Materialien und Projekte für den Schul- und Konfirmanden-Unterricht zur Verfügung gestellt. Ein ausgearbeitetes Unterrichtskonzept für 9. und 10. Klassen zum Thema „Glücksspiel“ kann hier als PDF-Datei frei heruntergeladen werden. Zu den viermal im Jahr erscheinenden Ausgaben von Schatten und Licht werden auch praktische und methodische Anregungen und Unterrichtsentwürfe angeboten.

72 Stunden – Aktion des BDKJ

Man kann nicht früh genug auf gute Aktionen aufmerksam machen. Einige davon müssen gründlich vorbereitet sein. Darum nun die Vorstellung der 72-Stunden-Aktion des BDKJ. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend ist „der Dachverband von katholischen Kinder- und Jugendverbänden in Deutschland. Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder in Politik, Kirche und Gesellschaft. Rund 660.000 Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 28 Jahren sind in unseren Verbänden und Organisationen gemeinsam aktiv.“ Unter anderen zahlreichen Jugendaktionen hebt sich die „72-Stunden-Aktion“ als die bemerkenswerteste ab. Sie wird jedes Jahr organisiert. Dieses Jahr findet sie vom 13.-16. Juni 2013 und steht unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind eingeladen, sich für 72 Stunden auf ein bestimmtes Projekt festzulegen, anzumelden und anschließend aktiv zu engagieren. Dieser Trailer verdeutlicht die Ziele der Aktion.

Die Heilsarmee

Die Heilsarmee ist „eine christliche Freikirche, die auch als soziale Organisation weltweit tätig ist. Ihre Offiziere sind ordinierte Geistliche, also Mitarbeiter, die ihren Dienst ähnlich wie Pastoren wahrnehmen.“ In Deutschland ist die Heilsarmee als „Religionsgemeinschaft des öffentlichen Rechts“ anerkannt.

Katholische Integrierte Gemeinde

Die Katholische Integrierte Gemeinde (K.I.G) ist eine von der Kirche anerkannte geistliche und apostoliche Gemeinschaft, die „nach dem 2. Weltkrieg gewachsen aus dem freien Zusammenschluss von Familien und Unverheirateten, Laien und Priestern, die auf einem längeren gemeinsamen Weg die frühkirchliche Lebensform „Gemeinde“ und den theologischen Begriff „Volk Gottes“ für unsere Zeit versuchen wiederzuentdecken.“ Dazu gehört ein intensiver Austausch mit jüdischen Vertreter der Kibbuz-Gemeinschaften, „wobei neben soziologischen Aspekten zunehmend theologische Themen diskutiert werden, wie die Frage: Was bedeutet die gemeinsame Verwurzelung in der Tradition der Bibel für Juden und Christen?“
Mitglieder der K.I.G. verwirklichen ihr soziales Engagement in der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Diese unterstützt Projekte in den Bereichen Entwicklunsghilfe, Bildung und Erziehung sowie Völkerverständigung. Als Beispiel sei hier das Schulprojekt in Tansania erwähnt.

Hoffnungszeichen e.V.

Hoffnungszeichen e.V. ist „eine überkonfessionelle Menschenrechts- und Hilfsorganisation. Im Mittelpunkt steht die weltweite Hilfe für Bedrängte. … Der Verein leistet auf christlicher Grundlage humanitäre, materielle Hilfe für gefährdete oder durch Katastrophen in Not geratene Menschen, insbesondere Flüchtlinge, Waisen und Straßenkinder.“

Fastenaktion von Misereor 2013

Die diesjährige Misereor-Fastenaktion steht unter dem Motto „Wir haben den Hunger satt!“ und widmet sich dementsprechend einem der dringendsten Probleme der Weltbevölkerung. Laut Statistiken leiden fast eine Milliarde Menschen an Hunger, d. h. jeder sechste Mensch auf der Welt ist davon betroffen, geht abends hungrig ins Bett. Mit unterschiedlichen Aktionen und Projekten (Hungertuch, Coffee Stop, Solidarität geht, Solibrot) will Misereor die Menschen in Deutschland auf die Problematik aufmerksam machen und ein Zeichen der Solidarität setzen. Schwerpunktmäßig richtet sich der Blick auf die Landbevölkerung im Niger, auf Familien in Bangladesch sowie auf Kleinbauern und indigene Menschen in Paraguay. Auf dem YouTube-Kanal von Misereor sind informative Videoclips zu sehen.
Für Kinder wurde wieder eine eigene ansprechende Webseite mit vielen interaktiven Elementen gestaltet: Kinderfastenaktion.de. Die Jugendaktion wurde in Zusammenarbeit mit dem BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend entwickelt.

Jesuiten Weltweit – Jesuit Volunteers

Die Jesuiten werden meistens als die geistige Elite der kirchlichen Ordensgemeinschaften gesehen. Sie kümmern sich aber auch um die allgemeinenen Aufträge der Glaubensweitergabe (Mission) und der Nächstenliebe. Ein gutes Beispiel dafür ist die Jesuitenmission. „Das grundlegende Prinzip der Jesuitenmission ist die solidarische Begegnung von Mensch zu Mensch. … Die Jesuitenmission baut Brücken und knüpft Netze weltweiter Solidarität zwischen Menschen aller Religionen, Kulturen und Kontinente – auch über die Entsendung von Freiwilligen.“ Diese schreiben sehr spannende und lesenswerte Berichte aus aller Welt auf dem Jesuit Volunteers Blog.
Übrigens: „Die Arbeit der Jesuitenmission wird vollständig über Spenden finanziert.“

Recht auf Wasser

Right2Water ist eine europäische Bürgerinitiative, die von der Europäischen Union verbindliche Ziele und Regelungen zur Durchsetzung einer garantierten Wasserversorgung in allen Mitgliedsstaaten sowie darüber hinaus in allen Teilen der Welt fordert. Das Motto der Kampagne lautet „Wasser ist ein Menschenrecht”. Die Unterschriftensammlung läuft seit April 2012 und endet April 2013. Mitmachen kann jeder EU-Bürger über 18 Jahre.
Jede Stimme zählt, denn man sollte nicht immer alles nur einigen engagierten Menschen überlassen. Auch wenn diese sehr viel bewirken können, wie uns das Brunnenbauprojekt zeigt. Seit 2008 unterstützte Josef Fink und der in Pischelsdorf in der Steiermark ansässige gemeinnützige Verein „Quellen und Hilfsprojekte – Verein zur Förderung von Brunnen und Hilfsprojekten in aller Welt“ den Bau von 180 Brunnen in Brasilien und vier in Bolivien.