Schlagwort: Gebet

Amen online

Amen-online.de ist eine private Initiative mit einer Fülle an biblischem und christlichem Material. Dazu gehören Gebete, Meditationen, Segen, Bekenntnisse und Texte als auch Informationen zu und aus der Bibel. Spannend lässt sich die Benutzung des Gebetgenerators gestalten. Neu hinzugekommen ist ein Ökumenischer Kalender.

Gotteslob 2013

Von 2001 bis 2013 erstreckte sich der Entstehungsprozess des neuen „Gotteslob” (Gebet- und Gesangbuch der katholischen Kirche). Ende Januar 2013 begann der Druck einer ersten Auflage mit 3,6 Millionen Exemplaren und am 1. Advent 2013 soll das Werk für den gottesdienstlichen und privaten Gebrauch in allen deutschsprachigen Diözesen bereit stehen. Gremien aus 37 Diözesen haben mitgearbeitet. Wie beim „alten Gotteslob” wird es einen allgemeinen und einen regionalen Teil geben. Einige Diözesen berichten auf eigens eingerichteten Webseiten über ihre Gotteslob-Ausgaben, so z. B. die Bistümer Passau, Würzburg sowie das Bistum München und Freising. Weitere allgemeine Informationen sind auf der entsprechenden Themenseite der DBK ((Deutsche Bischofskonferenz) zu lesen. Die Webseite Gotteslob.de bietet ausgewählte Seiten des neuen „Gotteslob” zur Online-Vorschau an. Hier wird auch eine Liste mit den Verlagen, die für den Druck der Diözesanausgaben beauftragt wurden, aufgeführt. Den ersten Bildern zufolge handelt es sich um ein äußerlich ansprechend gestaltetes Buch. Auf den Inhalt darf man umso mehr gespannt sein.

Initiative Gebetshaus

Die Initiative Gebetshaus wurde im Mai 2007 von Dr. Johannes Hartl und anderen 40 jungen Leuten in Augsburg als ein Werk innerhalb der CE (Charismatische Erneuerung in der Katholischen Kirche) gegründet mit der Vision „24 Stunden an 365 Tagen des Jahres gemeinschaftlich Fürbitte und Lobpreis an einem konkreten Ort in Augsburg“ zu leisten. Das Gebetshaus versteht sich hiernach nicht primär als „Gemeinschaft oder Gemeinde, die solche ersetzen würde, sondern ein Gebetsdienst für die Kirche und Gemeinde“. Neben den täglichen Gebetstreffen und den für Jugendliche und junge Erwachsene organisierten Bibelschulen ist der Donnerstag Abend als zentraler Veranstaltungstermin hervorzuheben. Der „Mix aus Lobpreis, Lehre und Gebet … wird gefilmt und live ins Internet übertragen“.

Perlen des Glaubens

Bei den Perlen des Glaubens handelt es sich um ein aus Schweden stammendes kreisförmiges Armband aus 18 Perlen. Dabei unterscheiden sich die Perlen nach Farbe, Form und Größe und jede hat einen eigenen Namen und eine eigene Bedeutung (s. hier). Ihre Reihenfolge weist auf verschiedene Stationen im Lebensweg Jesu hin. Am Anfang und am Ende des Kreises steht die Gottesperle, sie ist golden und die größte. Das Gebetsband und die einzelnen Perlen können in Gemeinde- und Jugendgruppen vorgestellt und empfohlen werden. Sie sind ein einfach handzuhabendes Mittel um sich mit der eigenen Spiritualität auseinanderzusetzen. Das Materialangebot um das Perlenarmband (mit Perlen aus Glas, Stein oder Holz) umfasst auch ein Meditationskartenset sowie einige Bücher mit Einsatzmöglichkeiten. Mit den Perlen des Glaubens leben Mit Kindern die Perlen des Glaubens entdecken: Das Wirken Jesu im täglichen Leben deuten und erschließen Wachsen und Vertrauen: Perlen des Glaubens für religiöse Angebote im Kindergartenjahr

Gebetomat

Der GEBETOMAT bietet ruhige Rückzugs- und Einkehrmöglichkeiten an öffentlichen Plätzen (Bahnhöfen, Museen, Raststätten usw.). Die Funktionsweise ist ähnlich wie bei den sehr verbreiteteten Fotoautomaten: man betritt die Kabine, wirft Münzen ein, wählt ein gesprochenes Gebet und hört dem zu. Die Preise sind nach Besuchszeit gestaffelt: 5 Minuten kosten 50 Cent, 10 Minuten 1 Euro, 20 Minuten 2 Euro. Zurzeit sind 300 Gebete aus den fünf Weltreligionen und aus anderen kleineren Glaubensrichtungen in 65 Sprachen verfügbar. Die Standorte können hier ermittelt werden.

Amen.de

Heute morgen startete Amen.de und es schaut bisher mehr als gut aus. Es handelt sich dabei um ein nach den Machern (der Bundes-Verlag, der auch hinter Jesus.de steht) „weltweit einmaliges” Projekt: Jede/r kann anonym ein Gebetsanliegen eintragen, dieses wird geprüft und an freiwillige Beter (derzeit schon 1400 registriert) weitergeschickt. Diese schließen das Anliegen in ihr Gebet mit ein und können dem Antragsteller in 140 Zeichen (Twitterstandard) kurze Trost- und Mutsätze zukommen lassen. Der Verfasser des Anliegens kann angeben, ob das Anliegen sehr wichtig und bevorzugt „behandelt” werden soll oder auch die Veröffentlichung in sozialen Netzen (Facebook und Twitter) veranlassen. Das technische Angebot soll durch mobile Apps erweitert werden. P. S. In den USA gibt es PrayerStream.

Ora et labora

Wer vor lauter Arbeit nicht mehr weiß, wozu er eigentlich tätig ist, der kann sich auf Erzabtei.de eine Auszeit nehmen. Wer dies möchte, kann live am Chorgebet der Mönche teilhaben, ob sporadisch oder regelmäßig. Wem dies zeitlich nicht möglich ist, kann die jeweils letzte Gebetszeit nachhören. Auf den ersten Blick befremdlich, aber ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass eine virtuelle Gebetsgemeinschaft besser ist als gar keine.

Weltgebetstag der Frauen 2013

Jedes Jahr am ersten Freitag im März wird weltweit in Kirchen und Gemeindehäusern der Weltgebetstag der Frauen gefeiert. Die Gestaltung übernehmen jeweils Frauen aus unterschiedlichen Ländern. Für den morgigen Freitag, 1. März 2013, stellten Frauen verschiedener Konfessionen aus Frankreich ihre Gebete, Gedanken, Texte und Lieder unter dem Motto „Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“. Diese werden morgen in Gottesdiensten in über 170 Ländern, auch in Deutschland, übernommen. Übrigens, dazu sind nicht nur Frauen eingeladen, sondern auch Männer, Jugendliche und Kinder. Passend zum Thema noch ein Hinweis auf eine interessante Initiative: katholische Frauenpredigten.