Schlagwort: Familie

Familie – Beziehung und Erziehung

Beziehung Leben ist ein Angebot der Ehe- und Familienseelsorge des Bistums Augsburg. Das Programm ist vielfältig und auf die 9 Diözesanregionen verteilt. Es werden konkrete Tipps und Kursmöglichkeiten zur Hochzeit, für Ehepaare, für Familien, Alleinerziehende gegeben sowie Informationen zur Familienplanung (NFP) und zur Kindergartenpastoral. Neue Gespräche bietet die AKF als Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e.V., Bonn „und so kann man etwas tun für mehr Glück in der Beziehung, der Ehe, in der Familie. Oder genauer: Wer familienpädagogisch und -pastoral qualifiziert unterstützen und begleiten will, wer professionell in der Familienbildung tätig ist, kommt bei uns an. Fortbildungen, Arbeitshilfen, Informationen – das ist unser Geschäft!“ Damit wäre schon das Wichtigste gesagt. KESS erziehen, also kooperativ, ermutigend, sozial, situationsorientiert. Ein sehr interessantes Konzept zu einem Erziehungskurs für Eltern mit Kindern ab zwei Jahren. Ziel: Stärkung der Elternkompetenz. Elternbriefe: Kurze, aber fundierte Statements zum Umgang mit Kindern bis 8 Jahren, ihre Entwicklung, ihre Wirkung auf das Zusammenleben der Eltern, Tipps zu Gebeten und Spielen usw. werden in einfacher Sprache und Form nicht nur zum Lesen dargeboten (sehr elternfreundlich die Möglichkeit des Herunterladens aller Briefe!). Besonders hervorgehoben sei hier das FamilienWerteSpiel.

Familie vor Ort

Familie vor Ort: Eine Initiative des Erzbistums Köln, die gern auch über andere Diözesen übertragen werden könnte/sollte. Es handelt sich um die Bereitstellung des breiten Angebotes der Kirche für junge Eltern auf ihrem Weg zum „Familie-Werden“ und „Familie-Leben“. Getreu dem Motto: „Glaube ist lebendig“!

Stammbaum online

Folgende Fragen sind für mich verständlich: Woher kommt mein Name? Wie groß ist meine Verwandtschaft? Wie erfahre ich mehr über meine Abstammung? Unverständlich ist für mich aber, dass man diese Daten unbedingt dem Web preisgeben sollte. Wen es aber nicht stört … Verwandt.de bietet die Möglichkeit einen Stammbaum online anzulegen, aber empfehlenswert macht den Dienst die Alternative, seine persönlichen Daten mit Hilfe eines Programms auf dem eigenen Computer zu verwalten (ohne sie unbedingt online zu stellen). Das erwähnte Programm, die Home-Edition, kann man kostenlos herunterladen und macht „einfache Stammbaumerstellung und Ahnenforschung … am PC“ möglich.

Haus der Familie

Das Haus der Familie in Südtirol wendet sich mit seinem „Bildungsprogramm in erster Linie an die Familien in all ihren Erscheinungsformen. Im Zentrum stehen dabei die frühzeitige und dauerhafte Stärkung von Familie ebenso wie die Möglichkeiten zu Begegnung, Erlebnis, Erholung, Information, Orientierung, Begleitung und spirituelle Erfahrungen.“

Kolpingwerk

Das Kolpingwerk feiert dieses Jahr den 200. Geburtstag des Gründers Adolph Kolping. Aus dem Gesellenverband von einst wurde „ein katholischer Sozialverband mit bundesweit mehr als 250.000 Mitgliedern in mehr als 2.600 Kolpingsfamilien. Es ist Teil des Internationalen Kolpingwerkes und des Kolpingwerkes Europa. … Schwerpunkte des Handelns sind dabei: die Arbeit mit und für junge Menschen, unser Engagement in der Arbeitswelt, das Zusammenwirken mit und der Einsatz für Familien und für die Eine Welt.“

Familiensonntag 2013

Seit 1976 begeht die katholische Kirche in Deutschland jedes Jahr am zweiten Sonntag im Jahreskreis den „Familiensonntag”. Dieses Jahr fällt er auf den kommenden Sonntag am 20. Januar. Auf der speziell dafür eingerichteten Webseite Ehe Familie Kirche erläutert Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, Bischof von Limburg und Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie (XI) der Deutschen Bischofskonferenz, in seinem Grußwort das diesjährige Motto „Alles kommt ins Lot?“. Außerdem wurde vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz eine neue familienpastorale Arbeitshilfe herausgegeben. Diese kann hier kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Links für die Medienpraxis II

Angesichts der schnellen Entwicklung der neuen (mobilen) Medien ist nicht verwunderlich, wenn sich auch die Angebote zu deren sinnvollen Nutzung mehren. Im Folgenden eine neue Liste mit Links dazu (s. Teil 1): Der Erfurter Netcode ist eine Initiative der Landesmedienanstalten, der evangelischen und katholischen Kirche, der Karl-Kübel-Stiftung für Kind und Familie zur Förderung der Qualität von Kindermedien im Internet. Durch einen Qualitätssiegel wird den Eltern eine Orientierungshilfe für interessante, sichere und kindgerechte Internetseiten zur Verfügung gestellt. Ein Netz für Kinder bezeichnet sich als Initiative der Politik und der Wirtschaft und verfolgt ähnliche Ziele wie der Erfurter Netcode: „einen attraktiven und sicheren Surfraum für Kinder von 8 bis 12 Jahren zu schaffen, in dem die Kinder nicht nur einzelne gute Angebote vorfinden, sondern einen großen Surfraum, in dem sie die Struktur des Internets begreifen und dadurch surfen lernen können. Was gibt es für sie im Internet? Wie finden sie die Seiten, die sie interessieren? Wie müssen sie surfen, um schnell auf die wichtigen Seiten zu gelangen?“ Dazu gehört z. B. die Kindersuchmaschine FragFinn.de. Das Fachportal Medienerziehung richtet sich an ErzieherInnen und vermittelt diesen Bausteine zu Basiswissen, zu Medienarbeit mit Kindern sowie zur Medienpädagogischen Elternarbeit. Ein ähnliches Projekt zur TV-Prgrammberatung für Eltern, FLIMMO, hatte ich schon hier erwähnt. Die Stiftung Medienpädagogik Bayern ist eine gemeinnützige Stiftung, die ein Referentennetzwerk für Medienpädagogik aufgebaut hat. Über diese können Bildungseinrichtungen aus Bayern speziell ausgebildete Expertinnen und Experten zu kostenlosen Informations- und Beratungsveranstaltungen (wie z. B. Elternabende an Schulen) buchen. Ein gefördertes Projekt ist der Medienführerschein Bayern, der hier schon erwähnt wurde. Mit dem Jugenschutz-Center stellt sich Google den Fragen und Sorgen der Eltern, die mehr darüber wissen wollen, wie sie ihre Kinder vor den Gefahren des Internet schützen können. Besonders wertvoll sind die Tipps und Ratschläge zur angemessen Nutzung der eigenen angebotenen Produkte (z. B. YouTube, GMail). Hier kann man ein Vorstellungsvideo mit Elternfragen und -meinungen ansehen. Zuletzt noch zwei Videos, die auf etwas extreme Weise auf die Risiken der Mediennutzung aufmerksam machen: Children see, children do (alternative auch hier) und Glued. Nachtrag vom 16.12.2014: „Das Siegel des Erfurter Netcode wird verliehen an …“ – Fünf Online-Angebote für Kinder mit dem begehrten Qualitätssiegel ausgezeichnet: http://www.internet-abc.de/eltern/erfurter-netcode-auszeichnung-2014.php