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Faire Ostern

Faire Ostern – Schokolade von der besten Seite ist das aktuelle Video aus der plan b-ZDF-Dokureihe. Sehr empfehlenswert!
Das Video ist bis 31.03.2019 in der ZDF-Mediathek verfügbar und kann heruntergeladen werden.
plan b ist „die Dokumentationsreihe im ZDF, die Geschichten des Gelingens zeigen will und darüber berichtet, welche möglichen Lösungen oder Alternativen für gesellschaftliche Probleme bestehen.“
Aus der gleichen Reihe: Teller statt Tonne.

Links zu Fairtrade

Das Fairtrade-Siegel und der Gedanke, der dahinter steckt, ist leider noch immer viel zu wenig bekannt. Im Folgenden einige Links, die dieses Manko etwas beheben wollen:

  • Auf der Webseite von Fairtrade Deutschland werden Hintergrundinformationen und laufende Aktionen zur Verbreitung der Fairtrade-Idee bekannt gemacht.
  • Mit dem Fairtrade-Code kann man den Weg eines erworbenen Fairtrade-Produkts zurückverfolgen um die Entstehungsgeschichte dahinter zu erfahren.
  • Sehenswert ist auch dieser Film auf YouTube. Er weist darauf hin, dass kleine Geschichten große Geschichte machen können, auch in Bezug auf die Fairtrade-Idee.
  • Greenality ist ein Bekleidungsshop, der auf drei Säulen setzt: „Fair, Organic und Attitude“.

Nachtrag vom 15.07.2014: Der Faire Handel auf dem Prüfstand – Dokumentation auf Arte: http://www.arte.tv/guide/de/047127-000/der-faire-handel-auf-dem-pruefstand

FairWertung & Fairnopoly

Der Dachverband FairWertung vereint ein „bundesweites Netzwerk aus gemeinnützigen und kirchennahen Organisationen, das sich für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit beim Sammeln und Verwerten von gebrauchter Kleidung engagiert. Der Verband informiert über Hintergründe und Zusammenhänge, aber auch über fragwürdige Praktiken. FairWertung klärt über den globalen Handel mit gebrauchter Kleidung auf und setzt sich für den Ausbau von Secondhand-Strukturen in Deutschland ein.“
Fairnopoly ist ein junges Startup-Unternehmen aus Berlin, das einen fairen und nachhaltigen Online-Marktplatz in naher Zukunft anbieten will. In diesem Video wird erklärt, wie das Ganze funktionieren soll. Ob sich die Idee gegen die großen und etablierten Online-Shops wie Amazon und Zalando durchsetzen kann ist zwar fraglich, aber wünschenswert.

FairPhone

Neue Smartphones stehen oft ganz oben auf der Liste der (Oster)wünsche von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Vielleicht wäre angeraten noch einige Zeit mit der Anschaffung zu warten, denn in den Startlöchern steckt ein sogenanntes FairPhone. In den Niederlanden wird gerade ein mobiles Gerät entwickelt, das auf möglichst gerechte Herkunft der Rohstoffe (nicht aus Bürgerkriegsgebieten) und faire Arbeitsbedingungen (keine Kinderarbeit) setzt. Trotzdem soll es auch schön aussehen und vor allem bezahlbar sein, um eine breite Kaufschicht anzusprechen. Kein leichtes Unterfangen für ein junges kleines Unternehmen, aber eine tolle Idee, die weiterverfolgt werden muss. Warum schließen sich die großen Branchenunternehmen nicht da an?

Fair4You – Schülerwettbewerb

Fair4You ist ein Internet-Projekt des Fair Trade Vereins um „den Fairen Handel besonders für junge Leute verständlich, interessant und spannend zu machen.“ Dies geschieht mit Hilfe von „Materialien, die auf Jugendliche zugeschnitten sind und den Einstieg in das Thema „Fairer Handel“ einfach und attraktiv machen.“ Nun läuft schon seit September ein Schülerwettbewerb in dem die „fairste Klasse gesucht“ wird. Anmeldungen werden noch bis 20.03.2013 entgegengenommen. Genauere Informationen zu Teilnahmebedingungen, Aktionsideen und Preisen sind hier zu finden.
In Nordrhein-Westfalen ist man in Sachen Fair Trade im schulischen Bereich sehr aktiv, hier können sich Schulen unter Einhaltung der hier aufgezählten fünf Kriterien zu Fairtrade-Schools werden.

Faire Woche

Den regelmäßigen und aufmerksamen Besuchern meiner Seite ist der Banner zur Aktion Faire Woche sicher seit längerer Zeit aufgefallen. Sie ist gestern gestartet und steht dieses Mal unter dem Motto „Zukunft gestalten. Fair handeln!” Bis zum 28. September können sich Interessierte in ganz Deutschland „bei rund 5.000 Veranstaltungstagen von Weltläden, Aktionsgruppen, Supermärkten, Kantinen und Einzelpersonen informieren … über den Fairen Handel. Bei Fairen Probieraktionen, Vorträgen und Gesprächen mit Produzentenvertretern, Fahrradtouren und vielfältigen anderen Aktionsideen wird der Faire Handel erlebbar. Die Akteure verfolgen das gemeinsame Ziel, den Fairen Handel in Deutschland noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Veranstalter der Fairen Woche ist das Forum Fairer Handel.“
Im Forum Fairer Handel haben sich mehrere Organisationen für den Einsatz für Fairer Handel und Nachhaltigkeit zusammengefunden: BanaFair, dwp, EL PUENTE, GEPA, Globo, Naturland, Fairtrade Deutschland e.V. und der Weltladen-Dachverband.

Kritischer Konsum

Kritischer Konsum ist eine Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) um auf die Möglichkeiten eines ethisch korrekten und nachhaltigen Konsumverhaltens hinzuweisen. Dazu werden konkrete Alltags-Tipps für den fairen Einkauf nach sozialen und ökologischen Gesichtspunkten gegeben, wie z. B. das seit 2007 betriebene Coca-Cola-Boykott (Gründe: Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien und Umweltzerstörung in Indien).

(via katholisch.de)

Schmutzige Schokolade

Die dreiteilige ARD-Dokumentation „Schmutzige Schokolade“ ist (noch) auf YouTube.com zu sehen: Teil 1, Teil 2, Teil 3.
Aus der dortigen Beschreibung: „Die meisten Menschen lieben Schokolade, und die Hälfte aller Schokolade weltweit essen Europäer. 1,5 Millionen Tonnen im Jahr – das sind 15 Milliarden Tafeln. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt etwa elf Kilo im Jahr. Jedoch ist Schokolade-Essen nicht so harmlos wie wir glauben — vor allem nicht für Kinder in Afrika. Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladen-Industrie, von Kinderhandel und Kinderarbeit in Afrika zu profitieren und damit Straftaten zu verschleiern. Der investigative Journalist und Filmemacher Miki Mistrati ist diesem Verdacht nachgegangen, er ist mit seinem Kameramann nach Westafrika gereist, nach Mali und von dort weiter an die Elfenbeinküste, dem weltgrößten Produzenten von Kakao-Bohnen. Eine gefährliche Reise, erst vor wenigen Jahren wurde dort ein Journalist bei einer ähnlichen Recherche entführt und ist bis heute verschwunden.“

Nachtrag: Hier ist die Reportage wieder zu sehen. Weitere Alternative: Wenn Schokolade bitter schmeckt – Kinderarbeit – Teil 1 und Teil 2.