Schlagwort: Blog

Grundschulblogs.de

Grundschulblogs.de beschreibt sich als „die Tageszeitung deutschsprachiger Grundschul-Blogs” und ist ein Projekt von Fabian Roeken, dem kreativen Kopf hinter dem Software-Programm Worksheet Crafter. Die große Zahl der privat betriebenen Blogs, die aber qualitativ hochwertiges Material für den Unterricht in der Grundschule anbieten, machte eine solche Anlaufstelle dringend notwendig. Auf der Webseite werden die neuesten Beiträge der frewillig angemeldeten Blogs übersichtlich dargestellt. Für Grundschullehrer ist ein täglicher Besuch der Webseite zur Pflichtaufgabe geworden :). Im Folgenden eine verkürzte Liste der im Verzeichnis aufgenommenen Grundschulblogs: Herr Emrich, Lehrmittel Perlen, Lernstübchen, Klassenzauber, Klassenkunst, Reif für die Ferien, Ideenreise, Materialwerkstatt, Materialwiese, Das verfuchste Klassenzimmer, Hasenklasse, LegaKids.net, ABC und 123, Legasthenie.at, Lerninstitut.at.

Religion und Medien

TheoPop ist ein kleines „Blog für Religion und Popkultur”, das „zunächst nichts weiter als religiösen Phänomenen in der Populärkultur nachgehen, Spuren aufzeichnen und Gedanken festhalten … aus spezifisch christlicher Sicht“ will. Obwohl erst Mitte 2012 entstanden, stieß die Idee des Blogs auf eine große Resonanz und wurde dieses Jahr für den WebFish (= Internet-Award der Evangelischen Kirche in Deutschland) nominiert. Die Autoren, Tübinger Theologiestudenten und Dozenten, beobachten die Thematisierung der Religion oder des Religiösen besonders in verschiedenen Bereichen der medialen Kultur: Film, TV, Musik, Internet, Buch. Besonders hervorgehoben seien auch die visuell ansprechenden „Tag-Clouds“ der Schlagwort-Bibel.

Evangelische Blogs II

Es gibt nicht nur katholische Blogs, sondern auch evangelische Blogs. Die erste kurze Auflistung liegt nun fast drei Jahre zurück. Die Reihenfolge der genannten Blogs folgt keinen bestimmten Kriterien: Pastor Sandy, Kuschelkirche, Bachweb, TheoBlog, Axel Höfer, Erloest, Theomix, TheoNet, iChurch, Fromme Hausfrau, Gekreuzsiegt, Ohne Gott ist alles sinnlos.

Katholische Blogs III

Die letzte Ausgabe des Online-Magazins sinnstiftermag beschäftigt sich mit der christlichen Blogosphäre. Die Artikel sind sehr spannend zu lesen und geben erleuchtende Einblicke sowohl in die Möglichkeiten der Blogbetreibung als auch  in die Motivation einiger Blogger. Einen Überblick über die Vielfalt der Szene bietet diese Bloggerliste (nur nebenbei erwähnt, meine Seite habe ich nach zugegebenermaßen kurzer Suche darin nicht gefunden, bin aber ehrlich gesagt nicht böse darüber). Eigentlich müsste ich nun gar keine weiteren einzelnen Blogs mehr erwähnen. Doch einige Favoriten zähle ich trotzdem auf, da sie mir doch regelmäßig als Inspirationsquelle dienen. Erwähnenswert ist Frech. Fromm. Frau mit „Vor- und Nachdenkliches zum Weiterdenken” nicht nur für Frauen 🙂 (ein Minuspunkt wäre hier aber der Anonymitätshinweis, Autor unbekannt). Im Weiteren erlaube ich mir noch eine eher kritische Anmerkung: viele sogenannte „katholische” Blogs werden von einem nicht namentlich genannten Betreiber geführt. Einige verstecken sich z. B. hinter einem lateinischen Begriff, andere wiederum greifen auf allgemein fromme Sprüche zurück. Warum muss sich jemand, der zu seiner Meinung steht, so verhalten? Eigentlich für einen, der sich als „Christ” in der Nachfolge Jesu versteht, nicht hinzunehmen. Umso erstaunlicher, dass keiner aus der christlichen Blogosphäre sich des Themas so richtig annimmt. Im letzten Jahr hat sich in meinem Browser wieder eine ansehnliche Zahl an Blogs angesammelt. Alle zu verfolgen ist kaum machbar, daher habe ich nun viele Links entfernt. Aber durch die folgende (nach rein technischen Kriterien – Betreiberart –  erstellten) Liste bleiben sie trotzdem uns allen erhalten (vielleicht spricht der eine oder andere Titel Sie an): Impavidi Progrediamur, Epistulae Tiberii, Pro Spe Salutis, Vacate et Videte, Non draco sit mihi dux, Introibo, Anmerkungen donec venias, Sankt Irenaeus, Demut jetzt, Pimpfblog, OP-Jugend, Holy Whapping, Braut des Lammes, Schwester Robusta, Kath Ru, Morgenlaenders Notizbuch, Evangelium vom Tag, Unser kleiner Konvent, Nonnenleben, Stundenliturgie, Bibliolog Berlin, Gelobtes Land, Obristimpulse, Obristlink, Christian Kalis, Zeitfragen, Freude und Hoffnung, Medio in mundo, Eumloquatur, Sebzink, Weihrausch, Testphase, Kilians Notizen, Thomas Matterne, Gott on air, Pulchra-ut-luna, Bachmichels (Bachmichels Glaubenssache), Ver-rueckt, FXNeumann, Der Herr Alipius, Metal und Christentum.

EM 2012 – Kirche am Ball

Noch „drei Mal schlafen” 🙂 und das Fußball-Ereignis des Jahres beginnt. Renovabis bietet einige Insider-Tipps aus den gastgebenden Ländern (Polen und Ukraine). Hier ein lesenswertes Beispiel. Weitere Anregungen, um die Fußball-Begeisterung im Religionsunterricht einzubinden, werden auf der entsprechenden Themenseite auf rpp-katholisch.de gegeben. Davon möchte ich das Fussballreligion Lexikon hervorheben. Aus der katholischen Blogger-Szene empfehle ich für diese Zeit die EM-Splitter von Dr. Josef Bordat (Leichte Athletik).

Katholische Blogs II

Wie schon im ersten Teil stelle ich in diesem zweiten Teil einige katholische Blogs recht allgemein vor. Dabei wage ich auch den Versuch einer einfachen (aber subjektiven) Kategorisierung. Zu Beginn empfehle ich gern zwei eher wissenschaftlich ausgerichtete Blogs: Gerd Häfner, Inhaber der Professur für Biblische Einleitung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, schreibt auf Lectio brevior aus der „ Sicht eines Neutestamentlers, also eines Menschen, der sich der Auslegung des zweiten Teils der Bibel verschrieben hat und dabei wissenschaftliche Methoden einsetzt … um mit Studierenden der Theologie auf andere Weise in Kontakt zu kommen. Die Erfahrung lehrt, dass nicht wenigen, die dieses Studium aufnehmen, die „Welt der Theologie“ fremd ist ? und bisweilen bis zum Schluss fremd bleibt.“ Über „christliche Existenzphilosophie, Gott, die Welt und alle Dinge überhaupt“ schreibt hier Josef Bordat (Dr. phil., Dipl.-Ing., M.A., Katechet, Küster und Lektor, Gastreferent). Die Herangehensweise an die philosophischen und innerkirchlichen Themen ist intellektuell sehr anspruchsvoll, was sich auch durch die Länge der Beiträge erkennbar macht J. Weiter geht es mit einem Blog, das uns einen Einblick in den Alltag kirchlicher Mitarbeiter gewähren: die „Beobachtungen einer Pfarrhaushälterin” werden hier aufgeschrieben und uns weiter gegeben. (Ist es nur mir aufgefallen, dass die Autorin ihren Namen nicht preisgeben will? Sind die Beiträge realitätsnah oder erfunden?) Im Folgenden ein privater Blog, den ich eher als „neutral” bezeichnen würde. Peter Winkeljohann berichtet von seinem Freiwilligeneinsatz der Jesuitenmission in Argentinien. Der längste Abschnitt ist den „katholischen” (im Sinne von „treu”) Blogs reserviert. Die meisten davon werden anonym oder unter Pseudonym geführt. Warum? Deus lux est sammelt sehr unregelmäßig „verstreute Gedanken zweier Katholiken in der Diaspora“. Auf St. Dymphnaswelt Gedankenwelt schreibt Phil („Ein Sünder, der Gott liebt“). Mit „katholisches und was mich sonst so umtreibt …“ beschäftigt sich Peter Winnemöller. Im Beiboot Petri ist „ein Teamblog“ von Cinderella01, Damasus, Ester und Matthäus. Sie „streiten für unsere Kirche, unseren Papst und unsere Freude am Glauben!“ Laurentius Rhenanius macht auf Superpelliceum „Notizen aus der Provinz“. Hier wird eine Sammlung von Heiligen Gebeten und Andachten angeboten. Ähnlich werden hier „besondere Fundstücke der deutschen katholischen Volksfrömmigkeit“ aufgelistet. Auf diesem Blog wird seit Juni 2007 nicht mehr publiziert, interessant ist die Linkliste (Blogroll) im rechten Menü. Elsas Nacht(b)revier sticht aus dem Anonymat heraus. Es handelt sich um „das Weblog der katholischen Journalistin Barbara Wenz mit den Themen Literarisches und Lyrisches, Kulinarisches und Katholisches, Italienisches und Interreligiöses, Vagantisches und Vatikanisches.“ Zum Abschluss die Blogs die eine Brücke zwischen Kirche und neuen Medien, also Social Media Networks, schaffen wollen: Stefan Lesting bekennt sich zum christlich-katholischen Glauben und beschäftigt sich hauptberuflich nicht nur hier „mit dem Potential des Web 2.0 für Organisationen“, besonders „in den verschiedensten Positionen auf den kirchlichen Großprojekten, wie dem Katholikentag, evangelischem Kirchentag oder den Weltjugendtagen.“ Als Vertretung der katholischen Blogszene aus Österreich sei Andrea Mayer-Edoloeyi genannt. Ihre privaten Gedanken und Erlebnisse sind hier zu lesen. Viele Beiträge spiegeln ihre berufliche Tätigkeit als „Social Media Managerin im Kommunikationsbüro der Katholischen Kirche in Oberösterreich und für die Katholische Aktion Oberösterreich“ wieder. Nachtrag: Der Bändelblog…

Lehrerblogs

Bis jetzt wurden nur wenige Lehrerblogs hier einzeln vorgestellt (1, 2, 3). Jedoch gibt es eine ganze Menge davon. Die meisten beschäftigen sich mit der Nutzung neuer Medien im Unterricht, beispielhaft ist da die in den letzten Wochen entstandene Diskussion über OER (Open Educational Ressources) im deutschen Schulraum. Im Folgenden zähle ich einige mit einer kurzen Beschreibung dazu auf: herrlarbig.de ist das Blog von Torsten Larbig (Lehrer mit den Fächern Deutsch und katholische Religion). Dieser prägt zurzeit die Diskussion über die freien Bildungsmedien (OER). Auf herr-rau.de erzählt Thomas Rau sehr vielseitig „von sich und der Schule”. Martin Kurz „widerspiegelt” und „reflektiert” hier Geschehnisse nicht nur aus dem Klassenzimmer. Er beschäftigt sich  mit der „intelligenten Nutzung von Web 2.0-Tools im Unterricht. Nicht ausschließlich, sondern ganz behutsam, nur dort wo es sinnvoll ist. Überhaupt: Bildung ganz allgemein, Schul- und Unterrichtsentwicklung, Reformen in der Schule.“ Zusammen mit Thorsten Groß trainiert er Kollegen und Schüler im Einsatz der E-Learning Plattform Moodle. Jörg Lohrer schreibt über „Erfahrung, Bildung, Religion, Media”. Felix Schaumburg bietet auf EduShift u. a. nützliche Tipps für Computernutzung an Schulen und zu digitalen Schulbüchern. Leonardo Quintero stellt sich hier als Lehrer und Referent für Medienpädagogik vor. Das städtische Gymnasium Kaiserin Augusta Schule führt ein Weblog mit Tipps „zum Einsatz des iPad in Schule und Unterricht – Mobiles Lernen im digitalen Klassenzimmer“. shift. ist ein von Lisa Rosa geführtes „Weblog zu Schule und Gesellschaft”. Ihre „Interessen und Arbeitsgebiete liegen in den Bereichen Neue Medien und Bildung, Wissensgesellschaft, Lerntheorie und Projektdidaktik sowie Unterricht über NS und Holocaust, Rechtsextremismus und Antisemitismus.“ Für die TeilnehmerInnen an ihren Projektseminaren stellt sie hier ein weiteres Blog als Arbeitsmedium zur Verfügung. Auf kreidefressen.de lesen wir die „Gedanken eines jungen Lehrers aus Bielefeld“ (Heiko Schneider) über Dinge „die das Lehramt berühren“. Sebastian Dorok betreibt ein Schulmusikerblog mit „Gedanken und Impulse zu und über Schule, Schulmusik und so“. Jochen Lüders schreibt unter seinem Pseudonym Jochen English besonders für Englisch-LehrerInnen in der Oberstufe des bayerischen Gymnasiums. Dabei lässt er die Einsatzmöglichkeiten des Internets nicht außer Acht. Frl. Rot ist ein bewusst anonym gehaltenes Lehrer-Blog, das über den Schulalltag „an einer normalen Schule. In einem 08/15-Stadtteil ohne besondere Problematiken. Mit allen Höhen und Tiefen“ berichtet. So wie er halt sein sollte? Frl. Krise hat es da ein wenig schwerer, sie „interveniert … an der pädagogischen Borderline”. Und Frau Freitag relativiert alles, obwohl an einer Problemschule tätig: „Na, wie war’s in der Schule? … wie immer“. Vom Schulalltag, ohne bestimmte Schwerpunkte, erzählt auch der kubiwahn. Janina Scheidmann ist die Kunstlehrerin, die nicht nur Bastelanleitungen anbieten, sondern pädagogische und didaktische Tricks vermitteln will. Zuletzt noch ein Beispiel aus der Schweiz: Kurt Jakob schreibt in seinem Blog über „Dies und das”, wobei auch hier dem Einsatz von neuen Medien in der Schule viele Beiträge gewidmet sind. Eine sicher nicht vollständige Liste von bloggenden LehrerInnen ist hier zu finden. Für mich eine Inspirationsquelle, auch wenn die Suche nach der Kombination Religion und Mittelschule kein Ergebnis liefert. Noch. Nachtrag: Frau Ella berichtet von ihren Eindrücken als neue Lehrerin, aus…

Gitarrenblog für Anfänger

Alois Brinkmann stellt auf seinem Blog Notenblätter mit Gitarren-Akkorden für Anfänger zur Verfügung. Zu beachten sind dabei auch die Links auf der linken Seite, die auf die Arbeit mit weiteren Musikinstrumenten verweisen.