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Beichten online

Die Beichte ist das Sakrament der Kirche, das einem das größte Maß an Mut und Vertrauen abverlangt. Und trotzdem hat diese Form des Aussprechens auch den Weg ins Netz gefunden. Es sind schon einige Formen des Online-Beichtens entstanden. Auf der Webseite Beichte.de wird man mit den kirchlichen Worten „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.” willkommen geheißen. Daraufhin hat man die Möglichkeit den Vorsatz und die Reue anzuklicken und ein Gebet zu lesen/sprechen.
Nah am katholischen Verständnis der Beichte sind auch die kostenpflichtigen Confessions-Apps von Little i Apps ((iOS). Hier kann man die Sünden unter strengem Datenschutz loswerden.
Was ist nun aber die Beichte wirklich? Eine gute Erläuterung bietet dieses kurze Video der Diözese Richmond. Leider englischsprachig, aber die ansprechenden Grafiken sprechen für sich.

Deutscher Evangelischer Kirchentag 2013

Der diesjährige Deutsche Evangelische Kirchentag findet vom 1. bis 5. Mai in Hamburg statt. Anmeldungen werden noch bis zum 19.04.2013 angenommen. Das Organisationsteam bietet unter der Losung „Soviel du brauchst” ein vielfältiges Programm mit über 2500 angekündigten Veranstaltungen an. Das komplette Programm kann auf einem Smartphone als App für Android oder iOS heruntergeladen werden und anschließend ohne Internetverbindung leicht nach Themenschwerpunkt, Veranstaltungsort oder -zeit durchforstet werden.

QR-Codes

Sogenannte QR-Codes erfreuen sich einer immer größeren Verbreitung, denn sie können leicht hergestellt und mit einer Smartphone-App ausgelesen werden. QR ist die Abkürzung vom englischen Quick Response. Es handelt sich dabei um eine japanische Erfindung aus dem Jahre 1994. Zunächst wurden diese kleinen Bildchen mit Quadraten, Strichen und Punkten benutzt, um jedes einzelne Autoteil in Toyota-Fabriken zu kennzeichnen und zu verfolgen. Mit der Zeit wurde der zweidimensionale Code auch in anderen Bereichen eingesetzt. Heute wird er in Verbindung mit der gesteigerten Internetnutzung oft zur Weitergabe von Daten verwendet. So kann man z. B. in einer Tageszeitung bei der Vorstellung eines neuen Spielfilms einen entsprechenden QR-Code hinzufügen, die Leser scannen diesen mit einem Smartphone ein und schauen sich den Trailer im Internet an. Folgende zwei Apps kann ich dazu empfehlen: QR Droid für Android und iPhone sowie QR Scanner (Privacy Friendly) für Android. Wer selbst eigene Daten mit Hilfe von QR-Codes weiter geben möchte, der kann auf Online-Generatoren zurückgreifen. Einfach zu benutzen ist GoQR.me (auch QR-Code-Generator.de). Text, Webseiten-URL, Anruf, SMS oder vCard können leicht umgewandelt werden und als Bild heruntergeladen oder als Code in einer Webseite angezeigt werden, s.u. den QR-Code für diese Seite (muss aber eingestehen, dass ich ihn noch nicht selbst getestet habe).

Nachtrag vom 1.04.2013: QR-Code-Generatoren: http://tv.ph-noe.ac.at/?p=1454

QR-Code-Generator

Mobiles Fernsehen

Die zurzeit auf dem Markt befindlichen mobilen Geräte können im Notfall (die Bildqualität lässt in den meisten Fällen noch zu wünschen übrig) auch den Fernseher ersetzen. Der technische Fortschritt und die fast zum Standard gewordene Internetverbindung machen dies möglich. Man muss dazu nur noch die richtigen Hilfsmittel einsetzen, die entsprechenden Apps. Im Folgenden vier kostenlose Apps zum Fernsehen auf dem Tablet oder auf dem Smartphone:

  • Zattoo Live TV bietet Sender aus sieben europäischen Ländern zum Empfang an. Die deutschen öffentlich-rechtlichen Sender sind selbstverständlich dabei. Zur kostenlosen Nutzung ist eine vorherige Anmeldung nötig. Gegen eine zusätzliche Gebühr bekommt man HiQ-Qualität. Einschränkungen: keine privaten Sender, jeweils ein Werbespot bei Programmwechsel und aus Lizenzgründen funktioniert die App nur über WLAN/WiFi und nicht über mobiles Internet.
  • Schöner Fernsehen ist eigentlich eine Webseite, die zu einer Android-App umgewandelt wurde. Die App ist nicht immer im offiziellen Google Play-Shop verfügbar, kann aber auf der Webseite als .apk-Datei heruntergeladen werden. Nach der Installation werden eigentlich alle vom Kabelanbieter bekannten Fernsehsender aufgelistet, auch die privaten. Nachteile: die lästige Werbung beim Verbindungsaufbau (kann aber gegen 50 Cent ausgeblendet werden) und bei Geräten mit Android ab Version 4.1 bedarf es einer zusätzlichen Adobe-Flash-App (s. hier).
  • dailyme TV bringt bestimmte Sendungen und Filme aller großen deutschen Fernsehanstalten auf das mobile Gerät. Mit einer schnellen WLAN-Verbindung können beliebte Produktionen sogar aufgezeichnet werden, also quasi der Videorekorder für das Tablet oder das Smartphone. Nebenbei sei erwähnt, dass es auch eine entsprechende App für die Betriebsysteme iOS und Windows Phone gibt.
  • LocalTV beschränkt sich auf das Angebot der kleinen Regional- und Sparten-Fernsehsender. Dafür bedarf es keiner Registrierung. Die Sender sind etwas wahllos nach Ländern geordnet, aber das ist das einzige Manko. Übrigens, die oben erwähnte zusätzliche Adobe-Flash-App (s. hier) wird hier auch benötigt.

Schau hin!

Zur Aufklärung von Eltern und Erziehenden „über Entwicklungen der elektronischen Medienlandschaft sowie mögliche Gefahrenquellen, die sich für Kinder aus der Nutzung elektronischer Medien ergeben“, dient auch die Initiative SCHAU HIN!. Diese „ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Telekommunikationsunternehmens Vodafone, den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Sie wurde 2003 ins Leben gerufen. SCHAU HIN! hilft Eltern und Erziehenden mit zahlreichen alltagstauglichen Tipps und Empfehlungen, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.“
Das Portal ist inzwischen sehr gut ausgebaut. Es werden vielfältige Medien-Themen erfasst und behandelt, s. dieses alphabetische Verzeichnis. Mitunter wird auch eine Android-App und eine iOS-App zur Verfügung gestellt. Trotz Empfehlungen für interessante TV-Sendungen für Kinder wird ein „Spielplatzradar“ und sogar spannende medienfreie Spiele vorgestellt.
Aktuell wird das digitale Programm Medienfit in 30 Tagen angeboten. Interessierte Eltern können sich kostenlos zu einem Newsletter mit einfachen Tipps und Tricks zum sinnvollen altersgemäßen Medienumgang anmelden. „Dabei wählen sie die passende Altersgruppe für ihr Kind oder ihre Kinder: 3 bis 6, 7 bis 10 und 11 bis 13 Jahre. Der Einstieg in das Programm ist jederzeit möglich. Über 30 Tage bekommen Eltern und Erziehende dann alle zwei Tage eine Nachricht per E-Mail zu einem bestimmten Thema aus den Bereichen Internet, Handy, Games, TV und soziale Netzwerke mit einem Bonustipp, weiterführenden Links sowie passenden Elternfragen und Antworten von SCHAU HIN!-Mediencoach Kristin Langer. Haben Eltern weitere Fragen zum Thema, können Sie diese direkt an den Mediencoach stellen.“

Nachtrag vom 5.02.2013: Beim Durchwühlen des Angebots bin ich auf eine weitere nützliche Android-Apps gestoßen: die fragFINN-App.

Nachtrag vom 24.04.2013: SCHAU HIN! veröffentlicht Broschüre „Medien gemeinsam entdecken“: http://schau-hin.info/news/artikel/schau-hin-veroeffentlicht-broschuere-medien-gemeinsam-entdecken-1.html

Nachtrag vom 7.12.2015: SCHAU HIN! startet neuen TV-Spot im Ersten und im ZDF: http://www.schau-hin.info/news/artikel/schau-hin-startet-neuen-tv-spot-im-ersten-und-im-zdf.html

Zu gut für die Tonne – Lieber Verschenken als Verschwenden

Mit der Aufklärungskampagne Zu gut für die Tonne hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der Verschwendung von Lebensmitteln den Kampf angesagt. Aus diesem Videoclip erfahren wir, dass in Deutschland 82 kg Lebensmittel pro Kopf und Jahr in der Mülltonne landen. Muss das sein? Kann man dagegen was unternehmen? Ja, so einiges, wie z. B. eine gezielte Einkaufsplanung, eine geeignete Lagerung und/oder die sinnvolle Verwertung von Resten. Für Letzteres gibt es hier einige interessante „Rezepte für beste Reste”. Die Rezepte können jederzeit und überall mit Hilfe einer Android-App und einer iOS-App eingesehen werden.
Eine weitere Initiative gegen die Lebensmittelverschwendung geht auf den Film Taste the Waste zurück. foodsharing „soll eine Internet-Plattform werden, die Privatpersonen, Händlern und Produzenten die Möglichkeit gibt, überschüssige Lebensmittel kostenlos anzubieten oder abzuholen. Über www.foodsharing.de kann man sich auch zum gemeinsamen Kochen verabreden um überschüssige Lebensmittel mit Anderen zu teilen, statt sie wegzuwerfen.“ (s. Video)

Anne Frank im Land der Mangas

„Das Tagebuch der Anne Frank” zählt zu den meistgelesenen fremdsprachigen Büchern in Japan. Nun hat man die Geschichte des jungen jüdischen Mädchens im Manga-Stil umgesetzt. Arte.tv gewährt uns in mit einem interaktiven Doku-Comic Anne Frank im Land der Mangas „Einblick in die unterschiedlichen Ansichten über die Shoah und Hiroshima und zeigt, welche Erfahrungen die Japaner und Europäer teilen – und welche nicht.“

Zweite Version der App „Liturgischer Kalender 2013”

Bei dem Versuch ein erstes Update (Aktualisierung) hochzuladen hat es leider, leider einige technische Probleme gegeben, so dass ich nun die App neu im Google Play anmelden musste. Darum bitte ich die bisherigen Nutzer die alte Version zu entfernen (deinstallieren) und die neue zu installieren. Diese zweite Version der App „Liturgischer Kalender” wurde inhaltlich stark erweitert. Es wurden nicht nur einige Tippfehler ausgebessert, sondern es werden nun für die ersten beiden Monate im Jahr 2013, für Januar und Februar, die Bibelperikopen für jeden einzelnen Tag angegeben. Ich hoffe mal, dass dies für alle Nutzer einen qualitativen Sprung bedeutet und sich damit die Weiterempfehlung umso mehr lohnt. Vielen Dank!
Im folgenden Bild ist die aktuelle Statistik zu sehen. Die Daten beziehen natürlich auf die Installationen der ersten Version, ich hoffe aber, dass die neue Version noch mehr Nutzer findet.